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+++ Vor Reiseantritt über Gesundheitsrisiken informieren +++
17.04.2014
Die Vorfreude auf den bevorstehenden "Traumurlaub" verleitet Reisende häufig dazu, sich über eine Erkrankung oder einen Unfall, geschweige denn die medizinische Versorgung am Reiseziel zu wenige Gedanken zu machen. Wer möchte schon Verletzungen, Infektionen und ärztliche Versorgung erwägen, wenn sich vor dem inneren Auge traumhafte Sandstrände ausbreiten oder das Abenteuer der Fremde lockt. Doch solche Sorglosigkeit kann leicht ins Auge gehen, wie eine aktuelle Untersuchung jetzt wieder deutlich machte: Denn in rund 80 Ländern und somit nahezu der Hälfte aller zurzeit 193 Staaten weltweit müssen sich Reisende auf ein mehr oder weniger hohes gesundheitliches Risiko einstellen. So weist es der neue Report "Health Map 2014" aus.

Nach dieser aktuellen Untersuchung besteht in 38 Ländern auf der Welt für Besucher ein extremes Gesundheitsrisiko. Zu dieser Kategorie zählen zum Beispiel mit Nordkorea und Somalia zwar insgesamt weniger gefragte Reiseziele. In 40 weiteren Ländern müssen sich Touristen laut "Health Map 2014" auf hohe Gesundheitsrisiken einstellen. Dies gilt auch für beliebtere Reiseziele wie etwa Nepal oder Bolivien.
Für ihre Einstufung werteten die Verfasser des Berichts die Daten von weltweit rund 600.000 Ereignissen aus, die im vergangenen Jahr medizinisch betreut werden.

Danach lauert auf dem afrikanischen Kontinent ein hohes Gefährdungspotenzial. In Asien sind insbesondere die ländlichen Regionen gesundheitlich riskant. Überwiegend auf der sicheren Seite dürfen sich Reisende demnach in Nordamerika fühlen. Am sorglosesten lässt sich demnach Europa bereisen. Grundsätzlich gilt, so fassen die Autoren zusammen: je exotischer das Reiseziel, desto höher in der Regel das dortige Gesundheitsrisiko.

"Nicht nur vor diesem Hintergrund sollte sich jeder Reiselustige fragen, ob ihm die Sicherheit eines unbeschwerten Urlaubs nicht den vergleichsweise geringen Aufwand einer Auslandskrankenversicherung wert ist", meint Michael Vieregge von den Concordia Versicherungen in Hannover. Denn wer eine Reise tut, möchte hinterher von deren Annehmlichkeiten und Sehenswürdigkeiten berichten - nicht jedoch von Erkrankungen und schlechter medizinischer Versorgung in der Ferne. Quelle: MT/ Universa

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