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+++ Versicherter darf Rolex in Neapel tragen +++
06.06.2007

Es ist nicht grob fahrlässig, am helllichten Tag in Neapel eine wertvolle Uhr zu tragen – das folgt aus einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Köln. Ein Deutscher war in Neapel Opfer eines Überfalls geworden. Ein Straßendieb hatte ihm seine Rolex-Uhr gewaltsam vom Handgelenk gerissen. Dabei wurde der Mann mehrere Meter mitgeschleift und erlitt Verletzungen.

Seine Hausratversicherung weigerte sich dennoch, die 8.250 Euro teure Rolex zu ersetzen. Neapel sei bekanntermaßen eine Hochburg der Kriminalität, so der Versicherer. Es sei grob fahrlässig, dort auf offener Straße eine wertvolle Uhr zu tragen.

Der Bestohlene klagte gegen den Hausratversicherer – und gewann. Wegen der gezielten Gewaltanwendung handle es sich klar um Raub im Sinne der Versicherungsbedingungen, so die Kölner Oberlandesrichter. Der Versicherer hatte die Gewaltanwendung bestritten und Trickdiebstahl unterstellt, der laut Bedingungen nicht versichert gewesen wäre. Zwei Zeugen bestätigten den Überfall aber vor Gericht. Die Uhr des Opfers sei wertvoll, aber nicht besonders auffällig gewesen, begründeten die Richter ihre Entscheidung weiter. Der Kläger sei mittags und in Begleitung mehrerer, auch ortskundiger Einheimischer in einer belebten Einkaufsstraße unterwegs gewesen. Er habe die notwendige „verkehrsübliche Sorgfalt“ nicht außer Acht gelassen, ihn treffe kein Mitverschulden. Der Hausratversicherer muss den Schaden nun zahlen (Az. 9 U 26/05).

Weitere Informationen unter:
www.fss-online.de/Schnelleinstieg/Hausrat.asp


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