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+++ Handy-Diebstahl +++
27.06.2007

Auch Versichert müssen acht geben.
Ein modernes Handy kostet oft mehrere hundert Euro. Mancher versichert sein Mobiltelefon deshalb mit einer Elektronikversicherung. Die Elektronikversicherung zahlt zwar auch, wenn das Handy gestohlen wird – nicht aber, wenn man es dem Langfinger allzu leicht macht. Das zeigt ein aktuelles Urteil des Amtsgerichts Köln (Az. 112 C 704/06).

Eine Frau hatte während eines Lokalbesuchs ihre Handtasche locker über die Stuhllehne gehängt. Als sie gehen wollte, stellte sie fest, dass ihr Handy aus der Tasche entwendet worden war. Von ihrem Elektronikversicherer verlangte sie Ersatz des Schadens.

Der Versicherer verweigerte die Regulierung jedoch. Die Frau habe das Mobiltelefon außerhalb ihres Blickfelds und deshalb nicht mehr in „persönlichem sicherem Gewahrsam“ im Sinne der Versicherungsbedingungen gehabt, als die Tasche mit dem Handy in dem gut besuchten Lokal über der Stuhllehne hing.

Diese Auffassung teilte auch das Amtsgericht Köln, das die Bestohlene angerufen hatte, um ihre Forderung gegen den Elektronikversicherer durchzusetzen. Im Fall eines Diebstahls sei eine jederzeitige Zugriffsmöglichkeit durch die Besitzerin nicht gewährleistet gewesen, so die Richter, weil sich die Tasche außerhalb ihres Sichtbereichs befunden habe. Ein solches Verhalten ist grob fahrlässig, so die Richter, zumal eine über den Stuhl gehängte Handtasche in einem Lokal mit vielen fremden Menschen einen besonderen Diebstahlsanreiz biete. Der Elektronikversicherer muss den Schaden nach der Entscheidung der Kölner Richter nicht ersetzen.

Weitere Informationen unter:
www.fss-online.de/Schnelleinstieg/Hausrat.asp



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