51. Woche
Internetfinanzzeitung           ISSN: 1862 – 343            neutral - kompetent - unabhängig
15.12.2017
|  IMPRESSUM  |  KONTAKT  |  HOME  |
ARCHIV-SUCHE
LOGIN
Makler
Konsumenten

SERVICE
Formulare
Lexika
Ratgeber

VERGLEICHE

Versicherungen

Energie
Strom
Gas

Kommunikation
DSL
Handy
Internet
Telefon

Banken
Autokredit
Ratenkredit
Tagesgeld
Festgeld
Girokonto
Baugeld
Forward-Darlehen
Bundesschatzbriefe
Depotbank
Förderdarlehen

Reisen
Hotelsuche
Flugbuchung
Mietwagen




Anzeige:
 
Anzeige:
vergleichen entscheiden sparen
 
Anzeige:
Map-Report
NEWSAKTUELL


+++ Reiseveranstalter darf Klagefrist verkürzen +++
01.08.2007

Schmutziger Pool, fehlende Kinderbetreuung, Lärm bis in die Nacht – ärgerlich, wenn die gebuchte Reise nicht das hält, was der Katalog versprochen hatte. Schadenersatzansprüche wegen Reisemängeln muss man innerhalb eines Monats nach Rückkehr aus dem Urlaub beim Reiseveranstalter geltend machen. Erkennt der Reiseveranstalter die Schadenersatzforderungen nicht an, muss man als Urlauber binnen zwei Jahren klagen, sonst ist der Rechtsanspruch verjährt. Immer mehr Reiseveranstalter verkürzen die gesetzliche Klagefrist in ihren Vertragsbedingungen allerdings auf ein Jahr. Ob diese Praxis zulässig ist, hatte das Landgericht Duisburg zu entscheiden (Az. 12 S 41/06).

Der Kläger hatte eine Pauschalreise gebucht und später wegen verschiedener Reisemängel eine Minderung des Reisepreises verlangt. Nachdem der Veranstalter nichts zurückzahlen wollte, klagte der Reisekunde – zwar binnen der gesetzlichen Zwei-Jahres-Frist, aber nicht innerhalb eines Jahres nach Abreise vom Urlaubsort, so wie es der mit dem Reiseveranstalter abgeschlossene Vertrag verlangte. Das Landgericht Duisburg hielt die eigenmächtige Verkürzung der Klagefrist durch den Reiseveranstalter für zulässig. Eine Abweichung von der gesetzlichen Verjährungsfrist sei grundsätzlich erlaubt, solange sie nicht überraschend oder unangemessen kurz sei. Beides sei bei einer Klagefrist von einem Jahr nicht der Fall, entschieden die Duisburger Richter. Die vertragliche Ein-Jahres-Frist lasse dem Reisekunden genug Zeit, mögliche Ansprüche gegen den Reiseveranstalter gerichtlich geltend zu machen. Die Klage des Urlaubers wurde deshalb abgewiesen.

Weitere Informationen unter: www.rechtsschutz-forum.de



ZurückDruckenLeserbriefEmpfehlen

Bookmarken bei:
Internet Explorer Mozilla Firefox google.com Mister Wong Yahoo facebook Linkarena MySpace Twitter del.icio.us


+++ Copyright (c) 2006 +++
MONEY TIMES, die Internet- Finanzzeitung ist urheberrechtlich geschützt.
Es ist unzulässig, Inhalte ohne Redaktionszustimmung gewerbsmäßig zu nutzen, zu verändern und zu veröffentlichen.