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+++ PKV auch für Arbeitnehmer +++
26.09.2007
Die private Krankenversicherung bleibt auf Dauer erhalten, das zeigt die jüngste Gesundheitsreform. Nicht nur Selbstständige und Beamte können sich privat versichern – auch Arbeitnehmer, die mehr als 47.700 Euro brutto im Jahr verdienen (Stand 2007), dürfen aus der gesetzlichen Krankenkasse aussteigen und zu einem der rund 50 privaten Versicherer wechseln. Das bringt Vorteile: Die Beiträge sind oft deutlich niedriger als bei den gesetzlichen Kassen, vor allem für gesunde Gutverdiener.

Bei der medizinischen Versorgung liegen Privatpatienten vorn: Während die gesetzlichen Kassen nur das medizinisch Notwendige zahlen, bieten private Krankenversicherer je nach Tarif kompletten Rundum-Schutz. Weiteres Plus der Privaten ist die bevorzugte Behandlung durch Ärzte und Zahnärzte – schließlich erstatten Privatversicherer für medizinische Leistungen in der Regel deutlich höhere Sätze als die gesetzlichen Kassen. Wichtig zu wissen: Kein privater Krankenversicherer kann eine bestehende Vollversicherung kündigen. Es wird also kein Patient vor die Tür gesetzt, auch wenn er über längere Zeit hohe Arzt- und Krankenhausrechnungen verursacht.

Wer älter als 55 ist, mindestens 10 Jahre in der PKV versichert ist und mit seinem Einkommen unter der Beitragsbemessungsgrenze liegt, kann in den kostengünstigen Standardtarif wechseln. Seit 1. Juli 2007 können das auch alle früher privat Versicherten, die ihren Versicherungsschutz verloren haben, und diejenigen, die nie versichert waren, wegen ihrer Erwerbsbiografie aber der PKV zuzuordnen sind. Die Leistungen im Standardtarif entsprechen denen der gesetzlichen Kassen, der Beitrag ist auf den durchschnittlichen Höchstbetrag der gesetzlichen Krankenversicherung begrenzt.

Weitere Informationen unter: www.forum-pkv.de



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