27. Woche
Internetfinanzzeitung           ISSN: 1862 – 343            neutral - kompetent - unabhängig
26.06.2017
|  IMPRESSUM  |  KONTAKT  |  HOME  |
ARCHIV-SUCHE
LOGIN
Makler
Konsumenten

SERVICE
Formulare
Lexika
Ratgeber

VERGLEICHE

Versicherungen

Energie
Strom
Gas

Kommunikation
DSL
Handy
Internet
Telefon

Banken
Autokredit
Ratenkredit
Tagesgeld
Festgeld
Girokonto
Baugeld
Forward-Darlehen
Bundesschatzbriefe
Depotbank
Förderdarlehen

Reisen
Hotelsuche
Flugbuchung
Mietwagen




Anzeige:
 
Anzeige:
vergleichen entscheiden sparen
 
Anzeige:
Map-Report
NEWSAKTUELL


+++ Werdende Mütter sind besonders geschützt +++
17.10.2007

Frauen genießen währen der Schwangerschaft besonderen Schutz am Arbeitsplatz. Bildschirmarbeit gilt für werdende Mütter nicht als problematisch. Körperlich anstrengende Arbeiten wie das Heben von Lasten von mehr als zehn Kilo oder langes Stehen untersagt das Mutterschutzgesetz allerdings. Auch Tätigkeiten mit besonderer Ansteckungsgefahr sind verboten. Dazu gehört die Arbeit in Beförderungsmitteln nach dem dritten Schwangerschaftsmonat - eine Busfahrerin oder Stewardess darf ihre Arbeit dann nicht mehr ausüben. Ebenfalls untersagt sind Akkord und Fließband. Sobald die Schwangerschaft sicher ist, sollte man den Arbeitgeber informieren. Das ist vor allem ratsam, wenn die Arbeit mit gesundheitlichen Gefahren verbunden ist. In diesen Fällen darf die Mitarbeiterin auf einen anderen Platz versetzt werden. Wie die Umsetzung im Einzellfall gelöst wird, hängt von den Interessen und Möglichkeiten des Betriebs ab – eine qualifizierte Kraft kann aber nicht gezwungen werden, Putzarbeiten zu verrichten. Können Beschäftigungsverbote nicht eingehalten werden, ist die werdende Mutter von ihrer Tätigkeit freizustellen.

Schwangere dürfen nicht mehr als 8,5 Stunden täglich arbeiten, sie brauchen auch keine Nachtarbeit leisten. Ausnahmen gelten nur für Betriebe, in denen Nachtarbeit die Regel ist, etwa im Hotel- und Gaststättengewerbe. Sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Entbindung muss die Arbeitnehmerin ganz freigestellt werden („Mutterschutz“). Von Beginn der Schwangerschaft an bis vier Monate nach der Entbindung genießen Frauen Kündigungsschutz. Ist der Arbeitgeber zum Zeitpunkt einer Kündigung noch nicht über die Schwangerschaft informiert, kann dies innerhalb von zwei Wochen nachgeholt werden – die Kündigung wird dadurch nachträglich unwirksam.

Weitere Informationen unter:
www.rechtsschutz-forum.de

ZurückDruckenLeserbriefEmpfehlen

Bookmarken bei:
Internet Explorer Mozilla Firefox google.com Mister Wong Yahoo facebook Linkarena MySpace Twitter del.icio.us


+++ Copyright (c) 2006 +++
MONEY TIMES, die Internet- Finanzzeitung ist urheberrechtlich geschützt.
Es ist unzulässig, Inhalte ohne Redaktionszustimmung gewerbsmäßig zu nutzen, zu verändern und zu veröffentlichen.