51. Woche
Internetfinanzzeitung           ISSN: 1862 – 343            neutral - kompetent - unabhängig
16.12.2017
|  IMPRESSUM  |  KONTAKT  |  HOME  |
ARCHIV-SUCHE
LOGIN
Makler
Konsumenten

SERVICE
Formulare
Lexika
Ratgeber

VERGLEICHE

Versicherungen

Energie
Strom
Gas

Kommunikation
DSL
Handy
Internet
Telefon

Banken
Autokredit
Ratenkredit
Tagesgeld
Festgeld
Girokonto
Baugeld
Forward-Darlehen
Bundesschatzbriefe
Depotbank
Förderdarlehen

Reisen
Hotelsuche
Flugbuchung
Mietwagen




Anzeige:
 
Anzeige:
vergleichen entscheiden sparen
 
Anzeige:
Map-Report
NEWSAKTUELL


+++ Neue Abgeltungssteuer ab 2009 +++
24.10.2007

Ab dem 1. Januar 2009 gilt: Von allen Kursgewinnen, Dividenden und Zinserträgen kassiert der Fiskus pauschal 25 Prozent Abgeltungssteuer – zuzüglich Kirchensteuer und Solidaritätsbeitrag sind das in der Summe rund 28 Prozent. Das konto- oder depotführende Kreditinstitut behält die Abgeltungssteuer gleich ein und führt sie ans Finanzamt ab. Steuerfrei bleibt nur der Sparerpauschbetrag von 801 Euro (1602 Euro für Ehepaare). Weitere Werbungskosten kann man nicht geltend machen.

Wer die ab 2009 fällige Abgeltungssteuer bezahlt, braucht die Kapitalerträge nicht mehr in der Einkommensteuererklärung angeben. Die Steuerschuld ist mit der Pauschalsteuer abgegolten – im Vorteil sind also Besserverdienende mit einem persönlichen Steuersatz von über 25 Prozent. Für Anleger mit niedrigerem persönlichen Steuersatz besteht auch nach dem 1.1. 2009 ein Veranlagungswahlrecht: Sie dürfen ihre Kapitalerträge weiter mit dem persönlichen Steuersatz versteuern, die Differenz zahlt das Finanzamt nach der Steuererklärung zurück.

Bislang sind Kursgewinne aus dem Verkauf von Aktien oder Fondsanteilen noch grundsätzlich steuerfrei, wenn man die Papiere länger als ein Jahr im Depot hat. Für den Verkauf von Aktien und Fondsanteilen, die bis Ende 2008 gekauft werden, gilt auch ab 2009 ein Bestandsschutz: Kursgewinne können weiter mit dem individuellen Steuersatz besteuert werden, wenn man die „Altpapiere“ innerhalb Jahresfrist wieder verkauft, bei längerer Haltedauer bleiben Kursgewinne weiterhin ganz steuerfrei. Experten empfehlen, den Bestandsschutz zu nutzen und geplante Wertpapierkäufe bis zum Jahresende 2008 vorzunehmen, um die Papiere auch später wieder verkaufen zu können, ohne Kursgewinne versteuern zu müssen.

Weitere Informationen unter:
www.fss-online.de/Schnelleinstieg/Banken_depot.asp

ZurückDruckenLeserbriefEmpfehlen

Bookmarken bei:
Internet Explorer Mozilla Firefox google.com Mister Wong Yahoo facebook Linkarena MySpace Twitter del.icio.us


+++ Copyright (c) 2006 +++
MONEY TIMES, die Internet- Finanzzeitung ist urheberrechtlich geschützt.
Es ist unzulässig, Inhalte ohne Redaktionszustimmung gewerbsmäßig zu nutzen, zu verändern und zu veröffentlichen.