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+++ Kapitaleinkünfte: Freibetrag eintragen lassen +++
21.11.2007

Absehbare Werbungskosten für Kapitalanlagen sollte man schon im Voraus als Freibetrag auf der Lohnsteuerkarte eintragen lassen, darauf weist jetzt die Financial Times Deutschland hin. Das Finanzamt berücksichtigt alle Aufwendungen steuerlich als Werbungskosten, die im Zusammenhang mit Kapitalerträgen entstehen. Lässt man schon vorab einen Werbungskostenfreibetrag auf der Lohnsteuerkarte eintragen, zahlt der Arbeitgeber gleich ab Jahresbeginn mehr monatliches Nettogehalt aus, man braucht nicht die spätere Verrechnung durchs Finanzamt abwarten.

Der Pauschbetrag, den das Finanzamt automatisch und ohne Nachweis als Werbungskosten für Kapitalerträge anerkennt, beträgt lediglich 51 Euro je Steuerpflichtigem. Wenn man im kommenden Jahr voraussichtlich mehr Geld für Depotgebühren, Fahrten zu Bank und Hauptversammlung oder für Verwaltungskosten ausgibt, ist man im Vorteil, wenn man gleich einen angemessenen Freibetrag in seiner Steuerkarte eintragen lässt. Laut Financial Times Deutschland sind die Finanzbeamten angehalten, bei der Festsetzung dieses Freibetrags großzügig vorzugehen und nachvollziehbare Angaben ohne Belege zu akzeptieren, Weil die Werbungskosten für Kapitalerträge in der späteren Einkommensteuererklärung ohnehin genau abgerechnet werden müssen.

Mit der 2009 kommenden Abgeltungssteuer entfällt der steuerliche Abzug einzeln nachgewiesener Werbungskosten für Kapitalerträge. Aufwendungen für die Geldanlage sollte man deshalb nach Möglichkeit auf 2008 vorziehen. Kapitaleinkünfte in Höhe des Sparer-Pauschbetrags von 801 Euro je Steuerpflichtigem werden aber auch nach Inkrafttreten der Abgeltungssteuer nicht besteuert.

Weitere Informationen unter:
www.fss-online.de/Schnelleinstieg/Banken_depot.asp


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