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+++ Schwangere hat Bedenkzeit bei Reiseabsage +++
05.12.2007

Eine Frau, die von ihrer Schwangerschaft erfährt, hat mindestens zwölf Tage Bedenkzeit, bevor sie eine geplante Fernreise absagt und Leistungen des Reiserücktrittskosten-Versicherers in Anspruch nimmt. Das zeigt ein Urteil des Landgerichts Köln (Az. 24 S 40/06). Nachdem Sie einen Urlaub auf den Seychellen gebucht hatte, erfuhr eine Frau, dass sie Mutter von Zwillingen wird. Zwölf Tage später informierte sie sich bei ihrem Arzt über die Risiken der geplanten Fernreise für sie als Schwangere. Der Arzt riet ihr von der Reise ab.

Noch am gleichen Tag ging die Frau ins Reisebüro und stornierte die Buchung. Laut Reisevertrag wurden dafür Stornokosten fällig. Der Reiserücktrittskosten-Versicherer der Frau weigerte sich trotz Vorlage eines ärztlichen Attests allerdings, die Stornokosten des Reiseveranstalters in voller Höhe zu übernehmen. Hätte die Frau sofort abgesagt, nachdem sie von ihrer Schwangerschaft erfahren hatte, wären deutlich geringere Stornierungsgebühren angefallen, so das Argument des Versicherers.

Das Landgericht Köln gab trotzdem der Kundin Recht. Eine Frau müsse eine gebuchte Reise nicht gleich am nächsten Tag absagen, wenn sie von einer Schwangerschaft erfahre. In diesem Fall habe sie das Recht auf einige Tage Bedenkzeit, dann könne "das Für und Wider eines nicht alltäglichen Urlaubs vor dem Hintergrund der Schwangerschaft in Ruhe bedacht werden". Eine Zeitspanne von zwölf Tagen sei dafür durchaus angemessen. Diese Bedenkzeit muss auch der Reiserücktrittskosten-Versicherer akzeptieren und nun die vollen Stornierungskosten übernehmen.

Weitere Informationen unter: www.forum-pkv.de



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