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NEWSAKTUELL


+++ Kettenbefristung oft rechtswidrig +++
20.02.2008

Zeitlich begrenzte Arbeitsverträge sind bei Neueinstellungen heute üblich – doch nicht immer ist die Befristung rechtens. Das Teilzeit- und Befristungsgesetz unterscheidet eine Befristung mit und ohne Sachgrund. Ohne besonderen sachlichen Grund ist die Befristung von Arbeitsverhältnissen nur bei Neueinstellungen und nur für maximal zwei Jahre erlaubt. Innerhalb dieses Zeitraums darf die Befristung nicht öfter als dreimal verlängert werden. Hatte man mit dem gleichen Arbeitgeber zuvor schon ein befristetes oder unbefristetes Arbeitsverhältnis, ist eine Befristung ohne sachlich wichtigen Grund gar nicht zulässig - dadurch soll Kettenbefristungen ein Riegel vorgeschoben werden, mit denen Arbeitgeber das Kündigungsschutzrecht sonst umgehen könnten. Eine Ausnahme gilt nur für neu eingestellte Mitarbeiter ab 52 Jahren: Ihre Arbeitsverträge dürfen auch länger als zwei Jahre ohne Sachgrund befristet werden; allerdings nur, sofern die Neueingestellten zuvor mindestens vier Monate lang arbeitslos waren.

Nur wenn Arbeitsverhältnisse aus plausiblen betrieblichen Gründen befristet werden, gilt grundsätzlich keine zeitliche Beschränkung. Ein Arbeitsvertrag darf immer befristet abgeschlossen werden, wenn der betriebliche Bedarf an der Arbeitsleistung nur vorübergehend besteht, wenn der betroffene Arbeitnehmer zur Vertretung eines Anderen beschäftigt wird, wenn die Befristung zur Erprobung des Arbeitnehmers dient, wenn die Befristung im Anschluss an eine Ausbildung oder ein Studium erfolgt, wenn sie durch Gründe in der Person des Arbeitnehmers gerechtfertigt ist oder wenn die Eigenart der Arbeitsleistung die Befristung rechtfertigt. Ob im konkreten Fall einer dieser Punkte gegeben ist und die Befristung sachlich begründet war, ist in der Praxis oft strittig und wird häufig vor Arbeitsgerichten verhandelt. Wichtig: Will man vom Arbeitsgericht feststellen lassen, dass die Befristung eines Arbeitsvertrags unwirksam war, muss man binnen drei Wochen nach Ende des Arbeitsverhältnisses Klage erheben.

Weitere Informationen unter: www.rechtsschutz-forum.de


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