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+++ Zu spät zur Arbeit wegen Streik? +++
19.03.2008

Zurzeit gibt es wieder Streiks bei Bussen und Bahnen – nicht jeder schafft es pünktlich zur Arbeit. Natürlich kann es Umstände geben, die es dem Arbeitnehmer unmöglich machen, zur üblichen Zeit zum Dienst zu erscheinen. Für Ausstände im öffentlichen Bus- und Bahnverkehr gilt allerdings: Werden die Streiks wie üblich in den Medien angekündigt, muss man als Arbeitnehmer rechtzeitig selbst Vorkehrungen treffen, um nicht zu spät zum Arbeitsplatz zu kommen.

Bei streikbedingten Verspätungen gilt: Keine Arbeit, kein Lohn. Die verpasste Arbeitszeit muss selbstverständlich nachgearbeitet werden. Wenn man die Arbeitszeit später aufholt, besteht auch wieder Anspruch auf volle Bezahlung. Eine Ausnahme von der Pflicht zur Nacharbeit besteht allenfalls in Einzelfällen. Etwa wenn eine Teilzeitkraft mit fester Arbeitszeit ihr Kind täglich gleich nach Arbeitsschluss von der Schule abholen muss und deshalb nicht länger arbeiten kann. In diesem Fall entsteht natürlich auch kein Anspruch auf Bezahlung der verpassten Arbeitszeit.

Zu Sanktionen darf der Arbeitgeber nicht greifen, sofern der Ausfall von Bussen und Bahnen für den Arbeitnehmer nicht vorhersehbar war. Anders ist die Sache aber, wenn jemand wiederholt streikbedingt zu spät kommt, obwohl er sich – etwa durch früheres Verlassen der Wohnung oder Nutzung des eigenen Wagens – rechtzeitig auf den Streik hätte einstellen können. In diesem Fall kann sogar eine Abmahnung des verspäteten Arbeitnehmers mit Kündigungsandrohung für den Wiederholungsfall gerechtfertigt sein.

Weitere Informationen unter: www.forum-berufsunfaehigkeit.de



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