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Hausratschäden ohne Police nicht steuerlich absetzbar
03.03.2004
Die Hausrat-Versicherung ist eine grundlegende Existenz-Vorsorge – wer auf sie verzichtet, darf den Wiederbeschaffungs-Aufwand für zerstörtes Mobiliar auch nicht von der Steuer absetzen. Das stellte kürzlich der Bundesfinanzhof klar (Az. III R 36/01). Im verhandelten Fall war einer Frau nach einem Wasserrohrbruch ein Schaden von 15.000 Euro an Möbeln, Elektrogeräten, Teppichen und Kleidung entstanden. Sie besaß keine Hausrat-Versicherung und musste die zerstörten Gegenstände folglich aus eigener Tasche ersetzen. Die Kosten wollte sie dann als außergewöhnliche Belastung in ihrer Einkommensteuer-Erklärung geltend machen. Das Finanzamt lehnte jedoch ab. Begründung: Sie hätte die entstandenen Schäden mit einer Hausrat-Police versichern können. Die obersten Finanzrichter teilten diese Auffassung. Wer nicht für ausreichenden Versicherungsschutz sorge, nehme bewusst in Kauf, die Aufwendungen zur Beseitigung möglicher Schäden aus eigenem Vermögen tragen zu müssen. Dieses Verhalten sei auch bei der steuerlichen Behandlung maßgeblich. Nur wer eine Police besitze, könne den Teil des Schadens, der nicht von der Versicherung übernommen wird, mit dem Finanzamt abrechnen. Als Ausnahme lässt der BFH nur Schäden gelten, die überhaupt nicht versicherbar sind – diese könnten auch weiterhin als außergewöhnliche Belastung geltend gemacht werden. Mit dem aktuellen Urteil vollzieht der BFH eine Trendwende: die bisherige Rechtsprechung hatte den Abschluss einer Sachversicherung zur Schadens-Minderung meist nicht für erforderlich gehalten.

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