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Erstattungsmodell kann teuer werden
03.03.2004
Seit Januar 2004 kann jeder gesetzlich Krankenversicherte wählen, ob er vom Arzt wie gewohnt auf Chipkarte behandelt werden will oder gegen Privatrechnung, die er dann – ähnlich wie ein Privatpatient – bei seiner Kasse zur Erstattung einreicht. Das soll mehr Transparenz bringen, bedeutet in der Praxis aber vor allem mehr Kosten für den Patienten: wählt man das Erstattungsmodell, darf der Arzt oder Zahnmediziner nach der für ihn lukrativeren ärztlichen Gebührenordnung abrechnen. Die Krankenkasse erstattet aber weiterhin nur den deutlich geringeren Kassensatz, den der Arzt für die Behandlung auf Karte bekäme. Auf der Differenz – die etwa bei aufwändigen Zahnbehandlungen schnell in die Hunderte gehen kann – bleibt allein der Patient sitzen. Die Praxisgebühr von zehn Euro wird bei der Kostenerstattung genauso abgezogen wie beim Chipkarten-Kunden, auch die Zuzahlungen für Medikamente bleiben. Weiterer Haken: die Entscheidung für die Privatrechnung vom Arzt bindet den Versicherten für ein ganzes Jahr. Und zwar für alle ambulanten Arztbehandlungen, die in diesem Jahr folgen. Das gilt auch für Medikamente und Behandlungen durch sonstige Leistungserbringer wie etwa Krankengymnasten. Nur stationäre Behandlungen im Krankenhaus können von der Kostenerstattung ausgeschlossen werden. Das Erstattungsmodell kann also richtig teuer werden – denn wer weiß schon zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses, wie oft er in den kommenden zwölf Monaten zu welchem Arzt muss? Verbraucherschützer raten deshalb von der Behandlung gegen Privatrechnung ab.

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