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+++ Bei Dachfonds auf die Gebühren achten +++
30.04.2008
2009 kommt die Abgeltungssteuer. Auf Kapitaleinkünfte aller Art werden dann einheitlich 25 Prozent Kapitalertragssteuer plus Solidaritätsbeitrag und Kirchensteuer erhoben und automatisch an den Fiskus abgeführt. Für Aktien- oder Fondsanlagen, die bis zum 31.12.2008 getätigt werden, bleibt aber weiter die bisherige Regelung bestehen: Kursgewinne sind steuerfrei, wenn man die Papiere mindestens 12 Monate lang im Depot behält.

Diese Ausnahmeregelung machen sich zurzeit die so genannten Dachfonds zunutze. Dachfonds investieren das Geld ihrer Kunden selbst wieder in Fondspapiere. Je nach Anlagestrategie liegt der Schwerpunkt auf Aktien- oder Rentenfonds oder einer Mischung von beiden. Dachfonds können auch nach 2008 ihre Anlageschwerpunkte durch Austausch der gehaltenen Fondspapiere verschieben, ohne dass auf entstehende Kursgewinne Abgeltungssteuer fällig wird. Bei vielen Anbietern kann man als Anleger die Fonds selbst auswählen, in die das angelegte Geld fließt.

Wer Anteile an einem Dachfonds erwirbt, sollte allerdings auf die Kosten achten. Die Fondsmanager lassen sich ihre Arbeit durch Ausgabeaufschläge und hohe Verwaltungsgebühren vom Kunden oft teuer bezahlen. Weil Dachfonds selbst wieder in Fondspapiere investieren, zahlt man als Anleger praktisch auch die Gebühren der im Dachfonds gebündelten Fondsanteile mit. Jahreskosten von 5 Prozent des Fondsvermögens sind nicht selten. Experten empfehlen, sich vor dem Kauf eines Dachfonds genau über die entstehenden Kosten zu informieren und darauf zu achten, dass die jährlichen Verwaltungsgebühren 1,5 bis 2 Prozent nicht überschreiten – sonst kann es sein, dass schon die Gebühren und Verwaltungskosten den Steuervorteil wieder zunichte machen.

Weitere Informationen unter:
www.fss-online.de/Schnelleinstieg/Banken_depot.asp

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