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+++ Versicherungsschutz aus dem Supermarkt? +++
07.05.2008

Rente beim Lebensmittel-Discounter, Hausratschutz vom Kaffeeröster, Kfz-Police im Bekleidungshaus – die deutschen Versicherungsunternehmen gehen neue, bisher ungewohnte Vertriebswege, um ihr Privatkundengeschäft anzukurbeln. Im vergangenen Jahr 2007 konnten die Versicherer ihre Beitragseinnahmen nur noch um 0,8 Prozent steigern. Das ist zu wenig, meinen die Versicherungschefs und versuchen nun, ihre Produkte über branchenfremde Einzelhandelsketten mit viel Laufkundschaft näher an den Verbraucher zu bringen und so mehr Umsatz zu erzielen.

Oft sind es die Direktversicherungs-Töchter der großen Traditionsgesellschaften, die Ihre Produkte im Supermarkt auf der grünen Wiese, in der Kaffeeröster-Filiale oder im innerstädtischen Textilkaufhaus anbieten. Verbraucherschützer sehen diese Entwicklung kritisch. Eine sachgerechte Beratung fehle beim Versicherungsabschluss im Supermarkt. Die Kunden lassen sich auf vermeintlich kostengünstige Angebote ein, die an ihren tatsächlichen Bedürfnissen aber häufig vorbei gehen. Die vertraglichen Versicherungsleistungen der Supermarktpolicen bieten oft wenig Leistung und nur die Mindest-Versicherungssummen. Im Regelfall ist beim Abschluss einer Versicherung eine ausführliche Beratung wichtig – im Supermarkt aber praktisch unmöglich. Empfehlenswert ist deshalb, Preis und Leistungen einer Supermarktversicherung gründlich mit den Angeboten der regulären Versicherer zu vergleichen und dabei die Hilfe eines Versicherungsberaters in Anspruch zu nehmen, bevor man sich entscheidet.

Nach Abschluss einer Versicherung im Supermarkt erhält man einige Tage, nachdem man dort den Versicherungsantrag unterschrieben hat, einen dicken Umschlag mit allen Pflichtinformationen – dazu gehören der Versicherungsschein, die genauen Vertragsbedingungen und eine ausdrückliche Information über das vierzehntägige Rücktrittsrecht. Ab Zugang dieser Unterlagen hat der Versicherte 14 Tage Zeit, seinen Versicherungsabschluss zu überdenken und kostenfrei vom Vertrag zurückzutreten. Bei Kapitallebensversicherungen und Privatrenten gilt sogar eine Kündigungsfrist von 30 Tagen. Eine Versicherung kündigen sollte man immer per Einschreiben mit Rückschein, damit man im Streitfall einen Beleg in der Hand hat.

Weitere Informationen unter: www.rechtsschutz-forum.de



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