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+++ Vermieter muss Hauswartskosten aufschlüsseln +++
21.05.2008

Vermieter müssen die Tätigkeiten des Hausmeisters in der Betriebskostenabrechnung genau aufschlüsseln, denn nicht alle Hauswartskosten dürfen auf die Mieter umgelegt werden. Ein zehnprozentiger Pauschalabzug für nicht umlagefähige Hausmeisterkosten ist nicht zulässig, so der Bundesgerichtshof in einer Grundsatzentscheidung (Az. VIII ZR 27/07).

Ein Mieter wollte die Nebenkostenabrechnung seines Vermieters nicht akzeptieren. Darin hatte der Vermieter pauschal zehn Prozent der entstandenen Hausmeisterkosten als nicht umlagefähig abgezogen, den Rest hatte er auf die Mieter verteilt. Der Mieter forderte vor Gericht einen Einzelnachweis der umlagefähigen Hausmeisterkosten. Der Bundesgerichtshof gab dem Mann nun Recht. Nur typische Hausmeisterkosten dürfen auf den Mieter abgewälzt werden, beispielsweise für Hausreinigung, Gartenpflege, Beseitigung von Schnee und Eis oder für die Überwachung der technischen Anlagen im Haus wie Heizung, Personenaufzug oder Wasserversorgung. Nicht umlagefähig sind dagegen Kosten für Reparaturen, Instandhaltung, Verwaltungsarbeit oder Verhandlungen mit Mietinteressenten – solche Hausmeisterkosten muss der Vermieter tragen.

Entscheidend sei der tatsächliche Zeitaufwand des Hausmeisters für die unterschiedlichen Tätigkeiten, so der Bundesgerichtshof. Die Beschreibung der Aufgaben im Hausmeistervertrag reiche alleine nicht aus, um den Verteilungsschlüssel zu rechtfertigen. Der Mieter müsse nachvollziehen können, für welche Hauswartsarbeiten er genau zahlen soll. Der Vermieter muss die umlagefähigen Hausmeisterkosten nun genau nachweisen.

Weitere Informationen unter: www.rechtsschutz-forum.de

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