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+++ Zinserträge in der Familie verteilen +++
18.06.2008

Für Familien kann es sich lohnen, Kapitalanlagen und die dadurch entstehenden Zinserträge auf verschiedene Schultern zu verteilen, um Steuern zu sparen. Wer viel Kapitalvermögen hat und einen Teil auf seine Kinder anlegt, kann seine Steuerlast erheblich mindern, denn den Kindern stehen die gleichen gesetzlichen Freibeträge wie ihren Eltern zu.

Den hohen Einkommensteuer-Grundfreibetrag von 7.664 Euro, der bei den Eltern meist schon durch das Erwerbseinkommen abgedeckt ist, können Kinder ohne eigenes Arbeitseinkommen voll ausschöpfen. Inklusive Sparer-Freibetrag (750 Euro), Werbungskosten-Pauschbetrag (51 Euro) und Sonderausgaben-Pauschbetrag (36 Euro) kommt jedes Kind im Jahr 2008 auf einen Gesamt-Steuerfreibetrag von 8.501 Euro. Soviel Zinserträge dürfte das Kind in 2008 also haben, ohne dafür Steuern zahlen zu müssen. 2009 werden die Abzugsmöglichkeiten bei Kapitalerträgen im neuen „Sparerpauschbetrag“ von 801 Euro zusammengefasst. Ebenfalls 2009 kommt die neue Abgeltungssteuer, die als Quellensteuer direkt auf Kapitalerträge erhoben wird. Weil aber auch ab 2009 Steuerfreibeträge für jedes einzelne Familienmitglied gewährt werden, bleibt die Verteilung von Zinserträgen auf mehrere Personen weiter attraktiv.

Zu beachten ist allerdings, dass Kinder mit hohen Einkünften sich eventuell selbst krankenversichern müssen, außerdem können beispielsweise Kindergeldanspruch oder steuerlicher Kinderfreibetrag der Eltern wegfallen. Voraussetzung für die steuersparende Übertragung von Familienvermögen: Das Geld muss so auf die Kinder angelegt werden, dass die Eltern es nicht mehr ohne weiteres kündigen und für eigene Zwecke nutzen können – andernfalls müssen die Eltern sich die Zinsen selbst zurechnen lassen.

Weitere Informationen unter:
www.fss-online.de/Schnelleinstieg/Banken_depot.asp


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