52. Woche
Internetfinanzzeitung           ISSN: 1862 – 343            neutral - kompetent - unabhängig
18.12.2017
|  IMPRESSUM  |  KONTAKT  |  HOME  |
ARCHIV-SUCHE
LOGIN
Makler
Konsumenten

SERVICE
Formulare
Lexika
Ratgeber

VERGLEICHE

Versicherungen

Energie
Strom
Gas

Kommunikation
DSL
Handy
Internet
Telefon

Banken
Autokredit
Ratenkredit
Tagesgeld
Festgeld
Girokonto
Baugeld
Forward-Darlehen
Bundesschatzbriefe
Depotbank
Förderdarlehen

Reisen
Hotelsuche
Flugbuchung
Mietwagen




Anzeige:
 
Anzeige:
vergleichen entscheiden sparen
 
Anzeige:
Map-Report
NEWSAKTUELL


Riester-Sparen: Zu Viele verschenken die Zulagen!
17.03.2004
Von den rund 5 Millionen Riester-Sparern haben erst 1,5 Millionen ihre staatlichen Zulagen abgerufen – das teilt jetzt die zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen mit. Zulagenanträge für 2002 waren bereits Anfang 2003 an die Riester-Kunden verschickt worden, 3,5 Millionen Berechtigte haben die staatliche Förderung jedoch noch nicht beantragt. Offenbar ist noch zu Wenigen bekannt, dass die Riester-Zulagen nicht automatisch gezahlt werden, sondern erst, wenn der Zulagenantrag gestellt wurde. Nach der bisherigen Regelung müssen die Fördergelder jährlich beantragt werden. Dazu erhält der Sparer von der Bank, Versicherung oder Fonds-Gesellschaft, bei welcher der Riester-Vertrag abgeschlossen wurde, am Anfang jeden Jahres einen Zulagenantrag zugeschickt. Der besteht aus einem zweiseitigen Antrag der Grundzulage, mit der auch das Vorjahreseinkommen abgefragt wird, und aus einem weiteren Antrag für die Kinderzulage. Mit dem Zulagenantrag kommt eine Ausfüllanleitung und außerdem eine Bescheinigung für´s Finanzamt, mit der man die eingezahlten Sparbeträge als Sonderausgaben geltend machen kann. Der Antrag muss zurück an das Institut geschickt werden, bei dem der Riester-Vertrag läuft. Dort wird der Zulagenantrag eingelesen und elektronisch an die zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) weitergesendet, die bei der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) angesiedelt ist. Auch wegen der geringen Antragsquote soll die Riester-Rente demnächst vereinfacht werden: ab 2005 soll jeder Sparer seine Riester-Gesellschaft bevollmächtigen können, die Zulagen von sich aus zu beantragen, so dass nicht jedes Jahr ein neuer Antrag gestellt werden muss. Außerdem kann man ab 2005 die Zulagenstelle ermächtigen, den jeweiligen Vorjahresverdienst beim Rentenversicherungsträger abzufragen. So hat man als Riester-Sparer im Idealfall nur noch einmal Arbeit mit dem Antrag.

ZurückDruckenLeserbriefEmpfehlen

Bookmarken bei:
Internet Explorer Mozilla Firefox google.com Mister Wong Yahoo facebook Linkarena MySpace Twitter del.icio.us


+++ Copyright (c) 2006 +++
MONEY TIMES, die Internet- Finanzzeitung ist urheberrechtlich geschützt.
Es ist unzulässig, Inhalte ohne Redaktionszustimmung gewerbsmäßig zu nutzen, zu verändern und zu veröffentlichen.