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+++ Privatpatientin kann Zahnarzthonorar zurückfordern +++
23.07.2008

Fehlerhaft behandelte Privatpatienten können den Zahnarzt wechseln und bereits bezahlte Kosten für unbrauchbaren Zahnersatz vom früheren Zahnarzt zurückfordern – das zeigt eine Entscheidung des Oberlandesgerichts Oldenburg (Az. 5 U 22/07)

Eine privat krankenversicherte Frau ließ sich von einem Zahnarzt zwei Brücken einsetzen. Die Kosten betrugen gut 7.200 Euro. Weil sie erhebliche Probleme mit dem Zahnersatz hatte und ihr schließlich eine Brücke ganz heraus fiel, wechselte sie zu einem anderen Zahnmediziner. Der stellte schwere, irreparable Mängel an beiden Brücken fest und versorgte seine Patientin mit neuem, sachgerechtem Zahnersatz. Von ihrem früheren Zahnarzt verlangte die Frau Rückerstattung aller Kosten und zusätzlich ein Schmerzensgeld von 1.000 Euro. Der alte Zahnarzt zahlte nicht und berief sich darauf, er habe gar keine Behandlungsfehler gemacht. Selbst wenn, hätte ihm die Frau Gelegenheit zur Nachbesserung geben müssen.

Die Privatpatientin klagte gegen Ihren früheren Zahnarzt und bekam Recht – zumindest was ihre Forderung nach Rückerstattung der Rechnung von gut 7.200 Euro angeht. Der vom Gericht beauftragte Sachverständige bescheinigte tatsächlich schwere Mängel am ursprünglichen Zahnersatz, die eine komplette Neuanfertigung erforderlich machten. Weil das Behandlungsverhältnis mit dem früheren Zahnarzt beendet war, habe die Frau sein Nachbesserungsangebot nicht annehmen müssen, zumal der Mann zunächst jede Fehlbehandlung abgestritten hatte, so das Gericht. Der beklagte Zahnmediziner muss seiner ehemaligen Patientin nun die Kosten von rund 7.200 Euro zurückzahlen. Einen zusätzlichen Schmerzensgeldanspruch sah der fünfte Zivilsenat des OLG Oldenburg allerdings nicht als gerechtfertigt an.

Weitere Informationen unter: www.forum-pkv.de

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