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+++ Private Pflegeversicherung frühzeitig abschließen +++
30.07.2008
Die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung reichen im Ernstfall oft nicht aus, um die tatsächlichen Pflegekosten zu bezahlen – vor allem, wenn eine stationäre Betreuung im Pflegeheim notwendig wird. Experten empfehlen deshalb den Abschluss einer privaten Pflegeversicherung.

Die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung richten sich nach der so genannten Pflegestufe, einem Maß für die Pflegebedürftigkeit. Selbst in schweren Fällen gibt es zurzeit maximal 2.205 Euro monatlich von der gesetzlichen Pflegekasse. Die Kosten für stationäre Pflege liegen in der Praxis aber deutlich höher. Ein Heimplatz bei Pflegestufe III kostet heute oft mehr als 3.500 Euro im Monat. Die hohen Mehrkosten zahlt man als Pflegebedürftiger aus der eigenen Tasche. Wenn Rente und Vermögen dafür nicht ausreichen, werden sogar die Kinder finanziell herangezogen. Mit einer privaten Pflegeversicherung kann man sich vor Engpässen im Alter schützen.

Die private Pflegeversicherung wird in verschiedenen Varianten angeboten: Bei der Pflegetagegeld-Versicherung zahlt der Versicherer den vereinbarten Satz je Tag der Pflegebedürftigkeit, unabhängig von der Höhe der tatsächlichen Pflegekosten. Ähnlich die so genannte Pflegerentenversicherung. Hier bekommt der Versicherte die vereinbarte monatliche Pflegerente, sobald er pflegebedürftig wird. Anders die Pflegekostenversicherung: Sie übernimmt einen prozentualen Anteil der Differenz zwischen den tatsächlichen Pflegekosten und dem Betrag, den die gesetzliche Pflegeversicherung zuzahlt. Eine private Pflegeversicherung schließt man am besten schon in jungen Jahren ab. Die Prämien sind dann wesentlich günstiger. Außerdem bringt man als junger Mensch in aller Regel weniger Vorerkrankungen mit und bekommt leichter Versicherungsschutz.

Weitere Informationen unter: www.forum-pkv.de

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