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Renteninfos werden nach unten korrigiert
17.03.2004
Nach massiver Kritik wollen die Rentenversicherer die persönlichen Informationsbriefe zur gesetzlichen Rente jetzt realistischer gestalten: für die Berechnung sollen geringere Lohnzuwachsraten unterstellt werden als bisher, durch einen „Nachhaltigkeitsfaktor“ wird der steigende Anteil der Rentenempfänger an der Gesamtbevölkerung berücksichtigt. Folge: deutlich geringere Werte als früher für die voraussichtliche Rente. Bisher waren Viele überrascht, wenn sie die Briefe öffneten: ihnen wurden Renten in Aussicht gestellt, die bisweilen sogar über dem aktuellen Einkommen lagen. Fachleute führen die Skepsis vieler Menschen gegen der privaten Altersvorsorge deshalb auch auf die Renteninfos zurück – mit zu optimistischen Prognosen seien die Versicherten getäuscht worden. Dabei sollten die Schreiben gerade von der Notwendigkeit einer privaten Zusatzvorsorge überzeugen. Künftig sollen die Informationsschreiben drei Szenarien enthalten: im ersten Szenario wird die zu erwartende Rente ohne Lohnzuwächse berechnet. In zwei weiteren Szenarien wird die Rente auf der Basis jährlicher Lohnsteigerungen von zwei und drei Prozent ausgerechnet. Um den Eindruck einer exakten Zusage zu vermeiden, soll die geschätzte Rente nach unten abgerundet und mit einem deutlichen Hinweis auf Inflationsgefahren ausgewiesen werden. Die neue Informationspraxis wird zunächst auch nur bei neuen Schreiben angewendet. Bereits verschickte Prognosen werden erst dann korrigiert, wenn alle Versicherten eine Renteninformation erhalten haben. Im vergangenen Jahr hatten rund 21 Millionen Arbeitnehmer eine solche Information bekommen, in diesem Jahr werden noch einmal so viele angeschrieben. Ab 2005 erhält jeder Beitragszahler jährlich eine aktualisierte Prognose. Von den neuen, realistischeren Schätzungen erhoffen sich die Rentenversicherer, dass sich mehr Menschen als bisher für eine ergänzende private Altersvorsorge entscheiden.

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