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+++ Die kommende Abgeltungssteuer im Überblick +++
21.10.2008
Am 1. Januar 2009 kommt die neue Abgeltungssteuer. Von Kursgewinnen, Dividenden, Zinsen und anderen Kapitalerträgen kassiert der Fiskus dann pauschal 25 Prozent Abgeltungssteuer – zuzüglich Kirchensteuer und Solidaritätsbeitrag sind das in der Summe rund 28 Prozent. Das konto- oder depotführende Kreditinstitut behält die Abgeltungssteuer gleich ein und führt sie ans Finanzamt ab. Steuerfrei bleibt nur der Sparerpauschbetrag von 801 Euro (1602 Euro für Ehepaare). Weitere Werbungskosten kann man nicht mehr geltend machen.

Wer die ab 2009 fällige Abgeltungssteuer bezahlt, muss seine Kapitalerträge nicht mehr in der Einkommensteuererklärung angeben. Die Steuerschuld ist mit der Pauschalsteuer abgegolten. Im Vorteil durch die Neuregelung der Zinsbesteuerung sind also Besserverdienende mit einem persönlichen Steuersatz von über 25 Prozent. Für Anleger mit niedrigerem persönlichen Steuersatz besteht auch nach dem 1. Januar 2009 ein Veranlagungswahlrecht: Sie dürfen ihre Kapitalerträge weiter mit dem persönlichen Steuersatz versteuern. Die zuviel bezahlte Abgeltungssteuer erstattet das Finanzamt zurück, wenn man den Abgeltungssteuerabzug in der Einkommensteuererklärung angibt.

Kursgewinne aus dem Verkauf von Aktien oder Fondsanteilen waren bislang grundsätzlich steuerfrei, wenn man die Papiere länger als ein Jahr im Depot hatte. Für den Verkauf von Aktien und Fondsanteilen, die bis Ende 2008 gekauft werden, gilt auch ab 2009 ein Bestandsschutz: Kursgewinne können weiter mit dem individuellen Steuersatz besteuert werden, wenn man die „Altpapiere“ innerhalb Jahresfrist wieder verkauft, bei längerer Haltedauer bleiben Kursgewinne weiterhin ganz steuerfrei. Experten empfehlen, den Bestandsschutz zu nutzen und geplante Wertpapierkäufe bis zum Jahresende 2008 vorzunehmen, um die Papiere auch später wieder verkaufen zu können, ohne mögliche Kursgewinne versteuern zu müssen.



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