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+++ Sonderkündigung bleibt im Kern erhalten +++
14.01.2009
Mit dem 1. Januar 2009 kommt der Einheitsbeitrag von 15,5 Prozent, den zunächst alle gesetzlichen Krankenversicherer ihren Kunden berechnen müssen und der je rund zur Hälfte von Arbeitgeber und Arbeitnehmer bezahlt wird. Je nach Kostensituation werden die Kassen außerdem Zusatzbeiträge erheben dürfen (bis zu ein Prozent des Einkommens des Versicherten) und bei günstiger Lage auch Prämien anteilig zurückzahlen.

Bislang war eine kurzfristige Sonderkündigung beim gesetzlichen Krankenversicherer und Wechsel zu einer anderen Kasse nur dann möglich, wenn die Krankenkasse den eigenen Beitragssatz erhöhte. In diesem Fall konnte man, statt mindestens 18 Monate an die einmal gewählte Kasse gebunden zu sein, beispielsweise schon nach einem Jahr Zugehörigkeit innerhalb von zwei Monaten kündigen und zu einen attraktiveren Krankenversicherer wechseln. Diese Sonderkündigung ist auch zukünftig möglich – wenn die Kasse erstmals einen Zusatzbeitrag erhebt oder wenn sie einen bestehenden Zusatzbeitrag erhöht. Auch wenn die Kasse eine zuvor gewährte Prämienrückzahlung kürzt, hat man als Versicherter ein Sonderkündigungsrecht.

Die Sonderkündigung wegen höherer Beiträge ist nur dann ausgeschlossen, wenn man sich für einen so genannten Wahltarif z.B. mit Selbstbeteiligung oder Beitragsrückerstattung entschieden hat – in diesem Fall ist man für mindestens drei Jahre an Kasse und Tarif gebunden. Auch die Neueinführung des Einheitsbeitrags, die für die meisten höhere Krankenversicherungskosten mit sich bringt, berechtigt als gesetzgeberische Maßnahme selbst nicht zur Sonderkündigung.

www.forum-krankenkassen.de

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