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+++ Kein gesetzlicher Unfallschutz für Motivationsreise +++
14.01.2009
Belohnungsreisen, zu denen der Arbeitgeber seine Mitarbeiter einlädt, stehen nicht unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Das gilt jedenfalls dann, wenn die fragliche Reise überwiegend Urlaubs- und Erholungscharakter hat. So hat kürzlich das Sozialgericht Düsseldorf entschieden (Az. S 6 U 29/08).

Für gute Arbeit wurde ein 39-jähriger Vertriebler aus Ratingen von seiner Firma mit einer fünftägigen Reise nach Barbados belohnt. Als er dort bei einem Segelausflug aus einer Höhe von rund 1,80 m aus einem Katamaran ans Ufer sprang, brach er sich die Fersenknochen an beiden Füßen. Mit der Begründung, bei der Motivationsreise habe es sich um eine Dienstveranstaltung seines Arbeitgebers gehandelt, sein Unfall sei folglich als Arbeitsunfall zu werten, verlangte der Mann später Leistungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung. Die zuständige Berufsgenossenschaft lehnte allerdings jede Zahlung ab. Die Reise habe überwiegend Freizeitcharakter gehabt, der gesetzliche Unfallversicherungsschutz für Arbeitnehmer greife bei solchen Veranstaltungen nicht.

Der Vertriebler klagte gegen die Berufsgenossenschaft, das Düsseldorfer Sozialgericht wies ihn jedoch ab. Auch wenn der Ablaufplan der Reise einzelne Diskussionsveranstaltungen mit Firmenbezug vorsah, war der Karibikaufenthalt doch vorwiegend als Belohnung gedacht und sollte der Erholung der Teilnehmer dienen, so das Gericht. Die Motivationsreise sei in erster Linie Urlaub gewesen, sie habe folglich nicht unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung gestanden. Anspruch auf Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung habe der Kläger nicht.

www.fss-online.de/schnelleinstieg/sp_unfall.asp



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