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+++ Der richtige Rechtsschutz +++
14.01.2009
Rechtsschutzversicherungen übernehmen das finanzielle Risiko, wenn es darum geht, sein gutes Recht nötigenfalls mit anwaltlicher Hilfe und vor Gericht durchzusetzen. Vor dem Abschluss einer Rechtsschutzpolice sollte man zunächst den persönlichen Bedarf klären. Welche Rechtsgebiete will man versichern und welcher Rechtsschutz ist geeignet?

Für Berufstätige ist beispielsweise ein Arbeitsrechtsschutz wichtig. Der Arbeitsrechtsschutz übernimmt die Kosten bei Rechtsstreitigkeiten mit dem Arbeitgeber, beispielsweise nach einer Kündigung oder einer unberechtigten Abmahnung. Zweitens: Alternativen prüfen. Nicht immer macht ein Rundum-Sorglos-Paket Sinn. Wem es nur auf den Rechtsschutz im Straßenverkehr ankommt, der kann sich bei seinem Kfz-Versicherer nach einem Zusatzrechtschutz zur Autoversicherung erkundigen. Das ist bei gleichen Leistungen oft günstiger als ein separater Verkehrsrechtsschutz. Beim Mietrecht bieten Mietervereine ihren Mitgliedern Rechtshilfe an. Drittens: Ausschlüsse prüfen. Das Kleingedruckte macht Versicherten häufig ein Strich durch die Anwaltsrechnung.

Auch wenn es mühsam ist – Durchlesen der genauen Vertragsbedingungen schützt vor Überraschungen. So lehnen viele Versicherer ab, die Kosten für eine Beratung bei der Testamentserstellung zu bezahlen. Auch Scheidungsstreitigkeiten zwischen zuvor gemeinsam versicherten Eheleuten werden in aller Regel nicht bezahlt. In einigen Tarifen sind auch Anwaltskosten bei außergerichtlichen Einigungen ausgeschlossen. Wer gegen Parkknöllchen gerichtlich vorgehen will, macht dies trotz Verkehrsrechtsschutz in der Regel ebenso auf eigenes finanzielles Risiko, sofern sein Verkehrsrechtsschutz nicht ausdrücklich Auseinandersetzungen wegen Ordnungswidrigkeiten umfasst.

www.rechtsschutz-forum.de


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