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Bankenärger: Schlichter statt Richter?
07.04.2004
Kredit gekündigt oder Wertpapiergeschäft zu spät abgewickelt – Streit zwischen Bank und Kunde kann schnell entstehen. Doch man muss nicht gleich zum Richter, wenn die Bank nicht einlenkt: auch die Ombudsmänner vom Bundesverband deutscher Banken können helfen. Über 5.600 Beschwerden haben die Schlichter in den letzten neun Jahren bearbeitet, immerhin rund die Hälfte gingen zu Gunsten der Kunden aus. Die Spielregeln sind einfach: man schreibt seine Beschwerde in vier, fünf Sätzen auf, legt den Briefwechsel mit der Bank als Anlage bei und schickt alles zum Bundesverband deutscher Banken. Dort wird vorab geprüft – wenn sich Gerichte der Sache schon angenommen haben, greifen die Schlichter nicht mehr ein. Gleiches gilt, wenn Zeugen gehört werden müssen. Außerdem wird der Ombudsmann-Service nur Privatleuten angeboten. Die Banken verpflichten sich, Schlichtersprüche bis zu einem Streitwert von 5.000 Euro zu akzeptieren. Für die Kunden gilt das nicht: ist man mit der Entscheidung unzufrieden, kann man immer noch vor Gericht ziehen. Der Schlichterspruch kann dem Kunden dabei als Orientierung dienen: wer den Schlichterspruch kennt, weiß, wie ein Experte die Sache beurteilt, ohne dass ihm dafür Kosten entstehen. Die regionalen Sparkassen besitzen im Gegensatz zu den Privatbanken noch keine zentrale Beschwerdestelle. Hier müssen sich die Kunden an die Regionalverbände wenden. Die Volks- und Raiffeisenbanken wollen es dem privaten Instituten aber demnächst gleichtun: ab Anfang nächsten Jahres gibt es auch bei ihnen einen zentralen Ombudsmann. Verbraucherschützer stehen der Verbandsschlichtung allerdings kritisch gegenüber: sie machen darauf aufmerksam, dass der Bundesverband deutscher Banken als Dachverband der Kreditinstitute interessengebunden ist.

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