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+++ Wenig Rente für familiäre Pflege +++
04.02.2009
Wer pflegebedürftige Angehörige zuhause versorgt, erwirbt Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung – viel zu wenig allerdings, wie Experten klagen. Auf nicht einmal 40 Euro zusätzliche Monatrente kommen Betroffene im Durchschnitt. Wenig, wenn man bedenkt, dass die pflegenden Personen – in der Mehrzahl Frauen – oft auf einen bezahlten Job verzichten, mit dem sie deutlich höhere Rentenansprüche erwerben könnten.

Im Schnitt drei Jahre lang werden Pflegebedürftige von Angehörigen versorgt, das zeigt eine Studie der Deutschen Rentenversicherung. Die genaue Bewertung von häuslichen Pflegezeiten für die Rente richtet sich nach dem zeitlichen Umfang und der Pflegestufe des Versorgten. Voraussetzung ist, dass der Pflegebedürftige überhaupt Leistungen aus der Pflegeversicherung beanspruchen kann. Rentenansprüche erwirbt man, sobald man einen Angehörigen mindestens 14 Stunden pro Woche in der häuslichen Umgebung pflegt. Wer mehr als 30 Stunden in der Woche eine bezahlte Arbeit ausübt und Angehörige nebenher pflegt, erwirbt keine zusätzlichen Rentenansprüche. Die unentgeltlich pflegende Person muss einen Antrag bei der Pflegekasse stellen, die zahlt die Beiträge dann in die gesetzliche Rentenversicherung ein.

Menschen, die über längere Zeit Angehörige zuhause pflegen und keiner bezahlten Tätigkeit nachgehen können, schließen am besten eine private Altersvorsorge ab. Das kann eine Kapitallebensversicherung sein, aber auch eine private Rentenversicherung, die es in der Riester- oder Rürup-Variante auch mit staatlicher Förderung gibt. Wer als Pflegender selbst schon nah am Rentenalter steht und noch keine ausreichenden Ansprüche auf gesetzliche Rente erworben hat, kann sich auch mit einer einmaligen Zahlung eine lebenslange Privatrente sichern.

www.fss-online.de/Schnelleinstieg/Anspar_Rente.asp

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