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+++ Kredithaftung auch nach der Trennung +++
11.03.2009
Mit der Scheidung endet nicht die gemeinsame Haftung für während der Ehezeit aufgenommene Kredite – das gilt auch dann, wenn sich einer der Ex-Partner intern verpflichtet, ein bestimmtes Darlehen alleine zurückzuzahlen. So hat das Landgericht Coburg kürzlich entschieden (Az. 23 O 426/08).

Ein Mann hatte zusammen mit seiner damaligen Ehefrau einen Bankkredit von 21.000 Euro aufgenommen. Zwei Jahre später ließ sich das Paar scheiden. Bei der Trennung vereinbarte man, die Frau solle den Kredit vollständig zurückzuzahlen. Im Gegenzug übernahm der Mann die Rückführung zwei weiterer Darlehen, die das Paar während der Ehe bei anderen Kreditinstituten aufgenommen hatte. Darüber wurde auch die Bank informiert. Als die Frau die Kreditraten trotzdem nicht zahlte, kündigte die Bank den Darlehensvertrag und forderte die ausstehenden Schulden von rund 16.400 Euro von dem Mann zurück, der den Kreditvertrag mit unterschrieben hatte. Als der sich auf die Schuldenteilung mit der Ex-Frau berief und nicht zahlen wollte, verklagte ihn die Bank.

Das Landgericht Coburg gab der Bank Recht. Die interne Absprache zwischen den getrennten Ehepartnern spiele für die Forderung des Kreditinstituts keine Rolle, so das Gericht. Maßgeblich sei allein der Kreditvertrag, nach dem beide Partner gesamtschuldnerisch für die Rückzahlung des Darlehens verantwortlich sind. Die Bank habe den Beklagten nicht aus der Haftung entlassen. Wenn einer der beiden Gesamtschuldner nicht zahle, könne sich das Kreditinstitut mit seiner Forderung in voller Höhe an den anderen Schuldner wenden. Der beklagte Ex-Gatte muss die ausstehenden 16.400 Euro nun voll zurückzahlen.



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