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+++ Wer haftet bei Sportunfall? +++
11.03.2009
Wenn der Frühling kommt, steigt bei Vielen der Bewegungsdrang. Wer als Freizeitsportler Andere schädigt, ist finanziell dafür haftbar. Im Mannschaftssport gelten allerdings Ausnahmen. Verletzt man zum Beispiel beim Fußball einen Mitspieler, ist man nicht zwangsläufig schadenersatzpflichtig.

Das geht aus dem Grundsatz der Haftungsfreistellung hervor, der in solchen Fällen greift: Teilnehmer an Sportarten, bei denen Körpereinsatz gegen Mitspieler innerhalb gewisser Grenzen zur Eigenart des Sports gehört, setzen sich bewusst einer spieltypischen Verletzungsgefahr aus. Zu diesen Sportarten zählt die Rechtsprechung zahlreiche Mannschaftssportarten wie beispielsweise Fußball, Eishockey, Basketball, Handball und American Football. Durch die freiwillige Teilnahme bringt der Sportler zum Ausdruck, dass er das Risiko von Verletzungen, die trotz Einhaltung der Regeln entstehen können, nicht auf den Mitspieler abwälzen will und deswegen keine Schadenersatzansprüche erheben wird. Das gilt für Unfälle, die sich beim Wettkampf wie auch im Aufwärmtraining ereignen. Geht beispielsweise beim Basketball eine Brille zu Bruch, wird der Geschädigte im Regelfall keinen Schadenersatz vom Werfer des Balls verlangen können.

Bei vielen anderen Sportarten gilt allerdings: Wer andere verletzt, ist zum Ersatz des vollen Schadens verpflichtet. Bei Unfällen auf der Skipiste oder zwischen Radlern, Joggern und Skatern ist der Verursacher in aller Regel haftbar. Eine private Haftpflichtversicherung, die in solchen Fällen finanziell einspringt, gehört ohnehin in jeden Policenordner.

www.fss-online.de/schnelleinstieg/phv.asp

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