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+++ Arzt muss ohne Vorkasse behandeln +++
18.03.2009
Der Streit um die Höhe der Kassenhonorare für die rund 140.000 niedergelassenen Mediziner in Deutschland kocht seit Monaten. Besonders Ärzte in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein beklagen zu geringe Einnahmen. Immer wieder werden Fälle bekannt, in denen Ärzte auch von Kassenpatienten Vorkasse fordern.

Insgesamt rund eine Milliarde Euro mehr pro Jahr aus dem Gesundheitsfonds fordert die Kassenärztliche Bundesvereinigung, die politische Interessenvertretung der Vertragsärzte auf Bundesebene. Nach Einführung der neuen Honorarordnung zu Beginn 2009 komme bei vielen Ärzten zu wenig Geld an, um davon den Lebensunterhalt und die Praxiskosten zu decken. Die Folge: Viele Ärzte reagieren mit „wildem Streik“. Hunderte Fälle wurden bereits bekannt, in denen vor allem Fachärzte Kassenpatienten die Behandlung unter Hinweis auf eine zu geringe Vergütung verweigert haben. Das ist allerdings nicht zulässig: Wer eine gültige Krankenversichertenkarte vorlegt, hat in jedem Fall Anspruch auf korrekte medizinische Versorgung.

„Wenn ein Arzt nur gegen Vorkasse behandelt, verstößt er gegen seine vertragsärztlichen Pflichten“, so Helga Kühn-Mengel (MdB), Patientenbeauftragte der Bundesregierung. Die zuständigen Kassenärztlichen Vereinigungen müssten in diesem Fall Disziplinarmaßnahmen ergreifen, um die ärztliche Versorgung sicherzustellen. Ärzte, die ihre Patienten nicht behandelten, müssten mit dem Entzug ihrer Kassenzulassung rechnen. Als Kassenversicherter solle man sein Recht auf Behandlung selbstbewusst einfordern, so die Patientenbeauftragte. Kein Kassenarzt dürfe über die Praxisgebühr hinaus Vorkasse oder Sonderzahlungen fordern oder notwendige Behandlungen und eine Terminvergabe verweigern.

www.forum-krankenkassen.de

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