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+++ Insolvenzgeld fängt Gehaltsausfall auf +++
25.03.2009
Wer bezahlt das Gehalt, wenn der eigene Arbeitgeber in der Finanzkrise plötzlich insolvent wird? Arbeitslosengeld gibt es erst, wenn das Arbeitsverhältnis offiziell beendet ist – also ab Wirksamwerden einer Kündigung oder eines Aufhebungsvertrags. Wenn die die Firma schon nicht mehr zahlen kann, während die Arbeitsverträge noch laufen, bekommt man als Betroffener aber Insolvenzgeld von der Agentur für Arbeit.

Das Insolvenzgeld soll den Gehaltsausfall der Arbeitnehmer vorübergehend ausgleichen, es wird maximal für den Zeitraum der drei Monate vor dem Eröffnungs- oder Abweisungsbeschluss des Insolvenzgerichtes gezahlt. Das Insolvenzgeld ist meist höher als das spätere Arbeitslosengeld I, der Insolvenzgeld-Anspruch des einzelnen Beschäftigten berechnet sich aus seinem ausstehendem Bruttolohn abzüglich Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen. Auch Sonderzahlungen wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld werden eingerechnet, wenn sie während des dreimonatigen Anspruchzeitraums fällig werden. Berücksichtigt wird allerdings nur Bruttolohn bis zur jährlich angepassten Beitragsbemessungsgrenze in der Arbeitslosenversicherung – die liegt 2009 bei 5.400 Euro im Westdeutschland und 4.550 Euro im Osten.

Wichtig: Den Antrag auf Insolvenzgeld spätestens zwei Wochen nach dem Tag der Eröffnung oder Ablehnung des Insolvenzverfahrens stellen. Verpasst man diese Frist, verliert man automatisch den Anspruch auf Insolvenzgeld und müsste im Streitfall nachweisen, dass man schuldlos verspätet von der Zahlungsunfähigkeit des Arbeitgebers erfahren hat. Den Antrag auf Insolvenzgeld bekommt man bei der Arbeitsagentur vor Ort, man findet ihn auch auf deren Internetangebot zum Download. Auch Minijobber und Aushilfen haben übrigens Anspruch auf Insolvenzgeld.

www.forum-berufsunfaehigkeit.de/Schnelleinstieg/Kapital_Lv_Buz.asp

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