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+++ Selbstbeteiligung in der PKV? +++
01.04.2009
Wer den Beitrag zu seiner privaten Krankenversicherung senken will, kann sich für eine Selbstbeteiligung entscheiden. Dann trägt er einen festen Teil seiner jährlichen Gesundheitskosten selbst, bevor der Privatversicherer einspringt. Das lohnt sich vor allem, wenn man nur selten zum Arzt geht und keine oder wenig Kosten entstehen, die man aus eigener Tasche zahlen müsste.

Je nach Höhe des Eigenanteils kann man durch eine Selbstbeteiligung mehrere hundert Euro Beitrag jährlich sparen. Die Ersparnis ist häufig höher als der Eigenanteil: Wer 500 Euro jährlich selbst zahlt, senkt seine Jahresprämie je nach Anbieter oft um deutlich mehr als 500 Euro. Versichert man sich als Arbeitnehmer in einem Privattarif mit Selbstbeteiligung, darf man die Rechnung allerdings nicht ohne den Chef machen. Zum Monatsbeitrag steuert der Arbeitgeber einen Anteil von fast 50 Prozent bei. Wird man als Arbeitnehmer wirklich krank, zahlt man die Selbstbeteiligung aber in voller Höhe aus der eigenen Tasche. Der Arbeitgeber hat also den Beitragsvorteil, beteiligt sich aber nicht am Selbstbehalt.

Interessante Alternative zum Selbstbeteiligungsmodell sind Tarife mit nachträglicher Prämienrückerstattung: Viele Gesellschaften bieten eine Rückzahlung von bis zu zwei Monatsbeiträgen an, wenn man ein Jahre lang keine Rechnungen einreicht. Als Kunde kann man am Jahresende leicht selbst nachrechnen, ob man die Arztrechnungen mit seinem privaten Krankenversicherer abrechnet oder stattdessen die Prämienerstattung wählt. Vorteil für den Arbeitnehmer: Er allein bekommt die volle Rückerstattung – also seinen Anteil und zusätzlich den vom Chef.

www.forum-pkv.de

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