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Kinder haften für ihre Eltern
22.04.2004
Wenn man im Alter dauernde Pflege braucht, reicht die staatliche Rente selten aus. Kann man die Kosten für häusliche Krankenpflege oder Heimunterbringung nicht selbst zahlen, springt zunächst das Sozialamt ein – geprüft wird allerdings auch, ob die Kinder Unterhalt leisten können. Bei der Berechnung des von ihnen zu zahlenden Eltern-Unterhalts zählt nicht nur ihr Einkommen, sondern auch ihr Vermögen. Außen vor bleiben allerdings selbst bewohnte Häuser und Wohnungen, sofern sie nicht zu luxuriös sind. Auch Lebensversicherungen oder andere Vorsorgeverträge werden nicht angetastet. Sparkonten, Aktiendepots und sonstiges Vermögen oberhalb einer gewissen Grenze müssen aber eingesetzt werden, um für die Eltern zu sorgen. Wo diese Grenze liegt, beurteilen die Sozialämter unterschiedlich – im Durchschnitt dürfen Kinder ca. 50.000 Euro für sich behalten. Und: den Unterhaltspflichtigen muss genug fürs eigene Leben bleiben – die finanzielle Verpflichtung gegenüber Kindern und Ehepartner geht vor. Dafür werden monatliche Freibeträge vom Einkommen abgezogen, bevor die Höhe des Eltern-Unterhalts berechnet wird. Abgerechnet werden außerdem berufsbedingte Aufwendungen und laufende Ausgaben für Altersvorsorge oder Versicherungen. Haus- und Wohnungsbesitzer dürfen auch die Raten für den Hypothekenkredit abziehen. Tipp: seit 2003 können bedürftige Menschen ab 65 Jahren die so genannte Grundsicherung beantragen. Diese liegt höher als der Regelsatz der Sozialhilfe. Wer sie bekommt, hat mehr Einkommen, so dass das Sozialamt weniger Hilfe zahlen muss. Dadurch reduziert sich auch der Betrag, den das Sozialamt von den Kindern verlangen kann. Wer seine Kinder später schonen will, sorgt rechtzeitig mit einer privaten Zusatzrente vor.

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