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+++ Testament reicht oft aus +++
08.04.2009
Will man als Erbe über das Vermögen eines Verstorbenen verfügen, wird in aller Regel ein Erbschein verlangt – das gilt für Bankguthaben genauso wie für Lebensversicherungen, Wertpapierdepots, Immobilien und andere Vermögenswerte. Was wenige wissen: Rechtlich reicht bereits ein notariell beurkundetes Testament aus, um beispielsweise das Girokonto des Erblassers aufzulösen oder dessen Aktiendepot auf den eigenen Namen umzuschreiben.

Nur wenn Zweifel an der Echtheit oder inhaltliche Unklarheiten im notariellen Testament bestehen, kann die Bank oder Behörde darauf bestehen, dass man einen Erbschein vorlegt. Wenn kein notarielles Testament vorhanden ist, benötigt man als Erbe grundsätzlich einen Erbschein, sofern im Nachlass beispielsweise Bankkonten oder Grundstücke vorhanden sind. In diesem Fall beantragt man beim Nachlassgericht am örtlichen Amtsgericht ein Erbscheinverfahren und weist durch die eigene Geburtsurkunde, die Sterbeurkunde des Erblassers und dessen eventuelles Privattestament nach, dass man erbberechtigt ist.

Die Kosten für die Ausstellung des Erbschein betragen rund 230 Euro je vererbtem Vermögen von 100.000 Euro. Zu ungefähr den gleichen Kosten gibt es schon zu Lebzeiten die Möglichkeit, sein Testament von einem Notar beurkunden zu lassen. Vorteile: Der Erblasser bekommt bei der Formulierung seiner Verfügung fachliche Hilfe und Beratung, im Todesfall bleibt den trauernden Hinterbliebenen das aufwändige Erbscheinverfahren erspart.

www.rechtsschutz-forum.de

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