26. Woche
Internetfinanzzeitung           ISSN: 1862 – 343            neutral - kompetent - unabhängig
23.06.2017
|  IMPRESSUM  |  KONTAKT  |  HOME  |
ARCHIV-SUCHE
LOGIN
Makler
Konsumenten

SERVICE
Formulare
Lexika
Ratgeber

VERGLEICHE

Versicherungen

Energie
Strom
Gas

Kommunikation
DSL
Handy
Internet
Telefon

Banken
Autokredit
Ratenkredit
Tagesgeld
Festgeld
Girokonto
Baugeld
Forward-Darlehen
Bundesschatzbriefe
Depotbank
Förderdarlehen

Reisen
Hotelsuche
Flugbuchung
Mietwagen




Anzeige:
 
Anzeige:
vergleichen entscheiden sparen
 
Anzeige:
Map-Report
NEWSAKTUELL


+++ Gewinnversprechen besser ignorieren +++
22.04.2009
„Sie haben 50.000 Euro gewonnen“, einen „schicken Sportwagen“ oder eine „luxuriöse Mittelmeer-Kreuzfahrt“ - immer wieder verschicken Geschäftemacher dubiose Gewinnbenachrichtigungen. Die versprochenen Gewinne sind allerdings an Vorleistungen gekoppelt: Man soll für eine bestimmte Summe Waren bestellen, ein Zeitschriftenabonnement abschließen, bei einer teuren Hotline anrufen oder persönliche Daten preisgeben, um an den Gewinn zu kommen.

Mancher fügt sich diesen Auflagen, schließlich will man gewinnen. Auf den Gewinn wartet man in aller Regel aber vergebens. Ärgerlicher als der materielle Schaden ist noch, dass der Absender durch die Rückmeldung jetzt weiß, dass sich hinter der Adresse tatsächlich ein leichtgläubiges Opfer befindet. Folge: Die Werbeflut geht weiter. An und für sich ist die Rechtslage klar, denn § 661a des Bürgerlichen Gesetzbuches sagt: "Ein Unternehmer, der Gewinnzusagen oder vergleichbare Mitteilungen an Verbraucher sendet und durch die Gestaltung dieser Zusendung den Eindruck erweckt, dass der Verbraucher einen Preis gewonnen hat, hat dem Verbraucher diesen Preis zu leisten." Doch Recht haben und Recht bekommen sind zwei paar Schuhe. Meist verschanzen sich die Veranstalter unseriöser Gewinnspiele hinter Briefkastenfirmen im Ausland. Für die Durchsetzung des Rechtsanspruchs braucht man aber einen greifbaren Adressaten.

Auf Schreiben, bei denen Gewinnversprechen an den Abschluss von Verträgen gekoppelt sind, sollte man gar nicht reagieren. Außerdem keine Mehrwertnummern anrufen und keine persönlichen Daten preisgeben. Wer trotz aller Schwierigkeiten den Rechtsweg gehen will, um an den versprochenen Gewinn zu kommen, sollte sich bewusst sein, dass viel Arbeit bei hohem Risiko auf ihn zukommt – in vielen Fällen können die Verantwortlichen für den Gewinnbetrug nicht ermittelt werden. Falls doch, muss man als Geschädigter unter hohem Aufwand am ausländischen Firmensitz des Betrügers klagen. Wer eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen hat, kann allerdings hoffen: Sagt der Versicherer eine Kostenübernahme zu, kann man den Fall getrost seinem Rechtsanwalt übergeben.

www.rechtsschutz-forum.de

ZurückDruckenLeserbriefEmpfehlen

Bookmarken bei:
Internet Explorer Mozilla Firefox google.com Mister Wong Yahoo facebook Linkarena MySpace Twitter del.icio.us


+++ Copyright (c) 2006 +++
MONEY TIMES, die Internet- Finanzzeitung ist urheberrechtlich geschützt.
Es ist unzulässig, Inhalte ohne Redaktionszustimmung gewerbsmäßig zu nutzen, zu verändern und zu veröffentlichen.