26. Woche
Internetfinanzzeitung           ISSN: 1862 – 343            neutral - kompetent - unabhängig
23.06.2017
|  IMPRESSUM  |  KONTAKT  |  HOME  |
ARCHIV-SUCHE
LOGIN
Makler
Konsumenten

SERVICE
Formulare
Lexika
Ratgeber

VERGLEICHE

Versicherungen

Energie
Strom
Gas

Kommunikation
DSL
Handy
Internet
Telefon

Banken
Autokredit
Ratenkredit
Tagesgeld
Festgeld
Girokonto
Baugeld
Forward-Darlehen
Bundesschatzbriefe
Depotbank
Förderdarlehen

Reisen
Hotelsuche
Flugbuchung
Mietwagen




Anzeige:
 
Anzeige:
vergleichen entscheiden sparen
 
Anzeige:
Map-Report
NEWSAKTUELL


+++ Feiertagszuschläge auch bei Krankheit +++
13.05.2009
Erkrankte Arbeitnehmer haben ein Recht auf Lohnfortzahlung – einschließlich der vereinbarten Sonn- und Feiertagszuschläge. Der Arbeitgeber darf diese Zuschläge nicht mit dem Argument einbehalten, sie würden als Einsatzprämie und Aufwandsentschädigung nur für tatsächlich geleistete Arbeit gezahlt. Das hat jetzt das Bundesarbeitsgericht klargestellt (Az. 5 AZR 89/08).

Eine Frau, die als Servicekraft in einer Seniorenresidenz angestellt war, sollte laut Dienstplan während der Weihnachtszeit und im neuen Jahr an mehreren Sonn- und Feiertagen arbeiten. Laut Arbeitsvertrag gewährte der Arbeitgeber für Sonntagsarbeit ein Zuschlag von 50 Prozent und für Feiertagsarbeit von 125 Prozent, für Einsätze an den Weihnachtsfeiertagen gab es sogar 150 Prozent Aufschlag auf den einfachen Lohn. Weil die Frau über mehrere Wochen arbeitsunfähig erkrankte und an den betreffenden Sonn- und Feiertagen nicht arbeiten konnte, überwies ihr der Arbeitgeber im Rahmen seiner Lohnfortzahlungspflicht nur das Grundgehalt ohne Zuschläge – die Zuschläge gebe es als Einsatzprämie und Aufwendungsersatz nur für tatsächlich geleistete Arbeit.

Die Frau klagte auf nachträgliche Zahlung der Sonn- und Feiertagszuschläge gegen den Arbeitgeber, das Bundesarbeitsgericht gab ihr in höchster Instanz Recht. Der Arbeitnehmerin stehe grundsätzlich die volle Vergütung einschließlich möglicher Zuschläge zu, so das Gericht. Die Zuschläge seien kein Ersatz für Aufwendungen, sondern Bestandteil der Entlohnung für den besonders lästigen Dienst an Wochenenden und Feiertagen. Als Ausnahme sei im Entgeltfortzahlungsgesetz lediglich die Abgeltung von Überstunden genannt – Sonn- und Feiertagszuschläge dürften auch bei Erkrankung des Beschäftigten nicht gekürzt werden. Der Arbeitgeber muss die Zuschläge nun nachzahlen.

www.forum-berufsunfaehigkeit.de/Schnelleinstieg/Kapital_Lv_Buz.asp

ZurückDruckenLeserbriefEmpfehlen

Bookmarken bei:
Internet Explorer Mozilla Firefox google.com Mister Wong Yahoo facebook Linkarena MySpace Twitter del.icio.us


+++ Copyright (c) 2006 +++
MONEY TIMES, die Internet- Finanzzeitung ist urheberrechtlich geschützt.
Es ist unzulässig, Inhalte ohne Redaktionszustimmung gewerbsmäßig zu nutzen, zu verändern und zu veröffentlichen.