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+++ Höhere Sicherheit mit Garantiefonds +++
20.05.2009
In wirtschaftlich schwierigen Zeiten wollen viele Anleger höchstmögliche Sicherheit. Wer trotzdem von den Chancen des Aktienmarkts profitieren will, kann in Garantiefonds investieren. Dabei verspricht der Anbieter, dass man am Ende der Laufzeit auch bei fallenden Aktienkursen mindestens das eingesetzte Kapital zurückbekommt.

Die hohe Kapitalsicherheit erreichen Garantiefonds durch Kauf spezieller Optionsscheine, deren Wert steigt, wenn die Aktienkurse fallen – so lassen sich mögliche Aktienverluste im Fondsvermögen auffangen. Dafür ist man mit Garantiefondanteilen auch nur begrenzt am Erfolg beteiligt. Die so genannte Partizipationsquote des Garantiefonds legt fest, zu welchem Prozentsatz man von möglichen Kurssteigerungen der vom Fonds gehaltenen Wertpapiere profitiert (zum Beispiel 75 Prozent). Je höher die Renditegarantie, desto geringer ist die Beteiligungsquote, denn das Produkt muss sich auch für den Anbieter rechnen. Experten empfehlen, keine Garantiepapiere mit einer Beteiligungsrate von weniger als 60 bis 70 Prozent zu kaufen, sonst lohnt das Geschäft oft nicht.

Garantiefonds werden meist mit einem Spread von 1 bis 2 Prozent gehandelt, der Käufer zahlt also eine Art Ausgabeaufschlag. Die Kapitalgarantie von geschlossenen Garantiefonds gilt nur am Ende der Laufzeit von meist drei bis fünf Jahren, offene Garantiefonds lassen sich dagegen schon während der Laufzeit verkaufen. Wichtig: Das Einlagekapital von Garantiefonds ist als so genanntes Sondervermögen bei einer Insolvenz der Fondsgesellschaft nicht gefährdet, die Gefahr eines Totalausfalls wie bei Zertifikaten besteht deshalb nicht.



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