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+++ Reise rechtzeitig stornieren +++
27.05.2009
Trotz Reiserücktrittsversicherung sollte man eine bereits gebuchte Reise sofort absagen, wenn man ernsthaft erkrankt – zögert man die Stornierung trotz anhaltender Krankheit hinaus, muss man einen Teil der Kosten selbst übernehmen. Das zeigt eine aktuelle Entscheidung des Landgerichts Coburg (32 S 7/09).

Ein Mann hatte eine Busreise nach Süditalien gebucht und gleichzeitig eine Reiserücktrittsversicherung abgeschlossen. Eine Reiserücktrittversicherung ersetzt die Kosten, wenn man den Urlaub beispielsweise wegen Erkrankung, Unfall oder Tod eines nahen Angehörigen vor Reiseantritt absagen muss. Vier Monate vor dem geplanten Reisetermin wurden dem Mann wegen schwerer Durchblutungsstörungen mehrere Zehen amputiert, von der Reise trat er dennoch nicht zurück. Erst nachdem die Heilung schleppend verlief und sich Komplikationen einstellten, sagte er beim Reiseveranstalter ab – knapp eine Woche vor dem Starttermin, deshalb wurden hohe Stornogebühren von rund 1.150 Euro fällig. Der Reiserücktrittsversicherer erstattete mit knapp 200 Euro allerdings nur diejenigen Kosten, der bei Stornierung bis zu 30 Tage vor Reiseantritt angefallen wären. Der Versicherungskunde klagte und unterlag.

Weil der operierte Kläger sich bis zur letzten Minute darauf verließ, dass er doch noch würde reisen können, habe er grob fahrlässig gehandelt, so das Coburger Landgericht. Als Versicherungskunde habe man die Pflicht, die Reisebuchung bei Eintritt eines Versicherungsfalles umgehend zu stornieren, um den Schaden möglichst gering zu halten. Im verhandelten Fall hätte dem Kläger wegen der schlechten Heilungsfortschritte spätestens zwei Monate vor dem Reisetermin klar sein müssen, dass er die Bustour nicht würde antreten können. Der Reiserücktrittsversicherer braucht folglich nur den bereits erstatteten Teil der Stornokosten übernehmen, auf den restlichen rund 950 Euro bleibt der Kläger sitzen.

www.fss-online.de/Schnelleinstieg/PKV_Aus_reiseversicherung.asp


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