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+++ Praktikum ist keine Probezeit +++
03.06.2009
Ein zuvor absolviertes Betriebspraktikum wird nicht auf die Probezeit eines Ausbildungsvertrags angerechnet. Erst während des Ausbildungsverhältnisses kann der Arbeitgeber feststellen, ob der Lehrling für den Beruf geeignet ist und in den Betrieb passt. Das zeigt eine Entscheidung des Arbeitsgerichts Duisburg (Az.: 1 Ca 3082/08).

Ein junger Mann machte ein sechswöchiges Praktikum in einer Firma. Er bekam einen Ausbildungsvertrag, die dreijährige Ausbildung begann am 1. August 2008. Im Vertrag war eine viermonatige Probezeit vereinbart, in der beide Beteiligten das Ausbildungsverhältnis ohne Angabe von Gründen und ohne Einhaltung einer Frist beenden konnten. Mitte November 2008 kündigte der Arbeitgeber tatsächlich. Der Auszubildende klagte gegen die Kündigung. Das vorher in der Firma absolviertes Praktikum stehe in engem zeitlichen Zusammenhang mit der Berufsausbildung und müsse auf die Probezeit angerechnet werden, so sein Argument, die Probezeit sei zum Zeitpunkt der Kündigung bereits abgelaufen. Das Duisburger Amtsgericht lehnte seine Klage jedoch ab.

Das vorgelagerte Praktikum sei nicht auf die Probezeit anzurechnen, so das Gericht. Zwischen Praktikum und Probezeit bestünden erhebliche Unterschiede hinsichtlich der Verpflichtungen von Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Anders als in einer Probezeit könne sich der Arbeitgeber während eines kurzen Praktikums höchstens ein allgemeines Bild von einem Beschäftigten und seinen praktischen Fähigkeiten machen. Erst während des Ausbildungsverhältnisses könne der Arbeitgeber herausfinden, ob der Lehrling für den Beruf geeignet ist und ob er sich in das betriebliche Geschehen einordnen kann. Der Arbeitgeber habe das Ausbildungsverhältnis folglich rechtzeitig gekündigt, die Kündigungsschutzklage des ehemaligen Azubis wurde abgewiesen.

www.forum-berufsunfaehigkeit.de/Schnelleinstieg/Kapital_Lv_Buz.asp

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