51. Woche
Internetfinanzzeitung           ISSN: 1862 – 343            neutral - kompetent - unabhängig
15.12.2017
|  IMPRESSUM  |  KONTAKT  |  HOME  |
ARCHIV-SUCHE
LOGIN
Makler
Konsumenten

SERVICE
Formulare
Lexika
Ratgeber

VERGLEICHE

Versicherungen

Energie
Strom
Gas

Kommunikation
DSL
Handy
Internet
Telefon

Banken
Autokredit
Ratenkredit
Tagesgeld
Festgeld
Girokonto
Baugeld
Forward-Darlehen
Bundesschatzbriefe
Depotbank
Förderdarlehen

Reisen
Hotelsuche
Flugbuchung
Mietwagen




Anzeige:
 
Anzeige:
vergleichen entscheiden sparen
 
Anzeige:
Map-Report
NEWSAKTUELL


Wenn die Bank pleite geht
22.04.2004
Die deutsche Bankensicherheit ruht auf zwei Säulen: der gesetzlichen Einlagensicherungspflicht der Privatbanken sowie den „institutssichernden Einrichtungen“ der Sparkassen und Volksbanken. Institutssichernde Einrichtungen bestehen für alle öffentlich-rechtlichen Sparkassen und Genossenschaftsbanken. Deren Kunden sind geschützt, weil Banken dieser Institutsgruppen nicht im landläufigen Sinne zahlungsunfähig werden können, sondern im Ernstfall durch Gemeinschaftseinrichtungen aufgefangen bzw. mit anderen Instituten fusioniert werden. Der Einlagenschutz bei privatrechtlichen Geldhäusern richtet sich nach dem Einlagensicherungsgesetz: Private Banken mit Sitz in Deutschland müssen sich der „Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH“ in Berlin anschließen. Der dort garantierte Entschädigungsanspruch ist gesetzlich auf 90 % der Einlage, maximal 20.000 Euro, festgelegt. Diese Obergrenze gilt auch dann, wenn die Gelder des Kunden auf verschiedenen Konten angelegt sind. Hat jemand – auf einem oder mehreren Konten - ein Guthaben von insgesamt 15.000 Euro, so erhält er im Konkursfall mindestens 13.500 Euro (90 % von 15.000). Besitzt er bspw. Einlagen von 30.000 Euro, bekommt er die Maximalentschädigung von 20.000 Euro. Die Haftungsgrenze für Niederlassungen ausländischer Banken richtet sich grundsätzlich nach den Regelungen in dem Land, in dem das Institut seinen Hauptsitz hat – sofern die deutsche Niederlassung nicht ohnehin dem Einlagensicherungsfonds des BdB beigetreten ist. Der deutsche Mindeststandard – 90 % der Einlage, max. 20.000 Euro – ist jedoch gleichzeitig EU-Mindeststandard, so dass etwa Konten bei der deutschen Filiale einer niederländischen Bank genau so sicher sind wie Einlagen bei deutschen Banken.

ZurückDruckenLeserbriefEmpfehlen

Bookmarken bei:
Internet Explorer Mozilla Firefox google.com Mister Wong Yahoo facebook Linkarena MySpace Twitter del.icio.us


+++ Copyright (c) 2006 +++
MONEY TIMES, die Internet- Finanzzeitung ist urheberrechtlich geschützt.
Es ist unzulässig, Inhalte ohne Redaktionszustimmung gewerbsmäßig zu nutzen, zu verändern und zu veröffentlichen.