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+++ Haushaltshilfe oft auf Kassenkosten +++
03.06.2009
Wenn die Hausfrau im Krankenhaus liegt, ist oft Holland in Not. Wer wäscht, kocht und versorgt die Kinder? Damit es nicht völlig drunter und drüber geht, können gesetzlich Krankenversicherte bei ihrer Kasse eine Haushaltshilfe beantragen, wenn Sie wegen Krankenhaus- oder Kuraufenthalt, Schwangerschaft oder Entbindung zeitweise nicht imstande sind, ihren Haushalt selbst zu führen. Das muss man natürlich durch ärztliches Attest nachweisen. Weitere Voraussetzung: Im Haushalt muss mindestens ein Kind unter zwölf Jahren leben. Bei behinderten Kindern gibt es keine Altersbegrenzung.

Die Krankenkasse zahlt allerdings nur für die Haushaltshilfe, wenn kein anderes Haushaltsmitglied einspringen kann – wenn der Ehemann berufstätig ist, die älteren Kinder in die Schule müssen oder wenn man allein erziehend ist. Die Regelung gilt natürlich nicht nur für Hausfrauen, sondern auch für Hausmänner. Meist helfen die Kassen konkret mit Adressen von Einrichtungen zur Familienhilfe weiter. Wie lange und wie viele Stunden am Tag die Hilfe gewährt wird, hängt von der Situation ab. Zehn Prozent der täglichen Kosten, maximal jedoch zehn und mindestens fünf Euro pro Tag, muss der oder die Versicherte selbst beisteuern.

Üblicherweise rechnen die Krankenkassen direkt mit der Hilfseinrichtung ab. Nimmt der Versicherte eine private Einrichtung in Anspruch, die nicht Vertragspartner der Kasse ist, leistet die Krankenkasse eine Kostenerstattung in ortsüblicher Höhe. Springen Verwandte als Haushaltshelfer ein, zahlt die Kasse keinen Stundenlohn, kommt aber für deren Fahrtkosten und Auslagen wie etwa Verdienstausfall auf. Diese Kosten dürfen aber nicht höher liegen als die Ausgaben für eine professionelle Hilfe.

www.forum-krankenkassen.de

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