27. Woche
Internetfinanzzeitung           ISSN: 1862 – 343            neutral - kompetent - unabhängig
26.06.2017
|  IMPRESSUM  |  KONTAKT  |  HOME  |
ARCHIV-SUCHE
LOGIN
Makler
Konsumenten

SERVICE
Formulare
Lexika
Ratgeber

VERGLEICHE

Versicherungen

Energie
Strom
Gas

Kommunikation
DSL
Handy
Internet
Telefon

Banken
Autokredit
Ratenkredit
Tagesgeld
Festgeld
Girokonto
Baugeld
Forward-Darlehen
Bundesschatzbriefe
Depotbank
Förderdarlehen

Reisen
Hotelsuche
Flugbuchung
Mietwagen




Anzeige:
 
Anzeige:
vergleichen entscheiden sparen
 
Anzeige:
Map-Report
NEWSAKTUELL


+++ Schönheitschirurg muss aufklären +++
02.09.2009
Die plastische Chirurgie boomt – immer mehr Menschen legen sich unters Messer, um sich operativ verschönern zu lassen. Ein Mediziner, der den Patienten vor einem solchen Eingriff nicht umfassend über alle Risiken informiert, verletzt seine Berufspflicht, das hat jetzt das Verwaltungsgericht Mainz entschieden (Az. BG-H 1/09.MZ).

Ein Mann hatte sich von einem kosmetischen Chirurgen ambulant Fett aus der Bauchdecke absaugen lassen. Kurz nach dem Eingriff traten schwere Komplikationen auf, Teile der Bauchwand starben mangels ausreichender Durchblutung ab. Der Patient musste schließlich viermal operiert werden und mehr als einen Monat in stationärer Behandlung im Krankenhaus verbringen. Als er feststellte, dass die schweren Nekrosen nicht einmal als mögliche Risiken in dem Einwilligungsformular genannt waren, das er unmittelbar vor der Fettabsaugung unterschrieben hatte, verklagte er den Schönheitschirurgen vor dem Verwaltungsgericht Mainz. Das Gericht gab ihm Recht und verurteilte den Mediziner zu einer Geldbuße von 10.000 Euro.

Vor einem rein kosmetischen Eingriff sei der Arzt besonders verpflichtet, seinen Patienten umfassend und sorgfältig aufzuklären, so das Gericht. Auch als Schönheitschirurg müsse man alle möglichen Komplikationen hinreichend drastisch und schonungslos darstellen, damit sich der Patient ein realistisches Bild über die Risiken des Eingriffs machen könne. Das gelte selbst für eher seltene Operationsrisiken wie die schweren Durchblutungsstörungen des betroffenen Patienten.

www.rechtsschutz-forum.de

ZurückDruckenLeserbriefEmpfehlen

Bookmarken bei:
Internet Explorer Mozilla Firefox google.com Mister Wong Yahoo facebook Linkarena MySpace Twitter del.icio.us


+++ Copyright (c) 2006 +++
MONEY TIMES, die Internet- Finanzzeitung ist urheberrechtlich geschützt.
Es ist unzulässig, Inhalte ohne Redaktionszustimmung gewerbsmäßig zu nutzen, zu verändern und zu veröffentlichen.