27. Woche
Internetfinanzzeitung           ISSN: 1862 – 343            neutral - kompetent - unabhängig
27.06.2017
|  IMPRESSUM  |  KONTAKT  |  HOME  |
ARCHIV-SUCHE
LOGIN
Makler
Konsumenten

SERVICE
Formulare
Lexika
Ratgeber

VERGLEICHE

Versicherungen

Energie
Strom
Gas

Kommunikation
DSL
Handy
Internet
Telefon

Banken
Autokredit
Ratenkredit
Tagesgeld
Festgeld
Girokonto
Baugeld
Forward-Darlehen
Bundesschatzbriefe
Depotbank
Förderdarlehen

Reisen
Hotelsuche
Flugbuchung
Mietwagen




Anzeige:
 
Anzeige:
vergleichen entscheiden sparen
 
Anzeige:
Map-Report
NEWSAKTUELL


+++ Kein GPS auf Kassenkosten +++
30.09.2009
Seit einiger Zeit sind spezielle GPS-Navigationsgeräte für Sehbehinderte auf dem Markt. Gesetzliche Krankenkassen müssen diese Geräte allerdings nicht bezahlen, denn Blindenhund und Langstock reichen im Normalfall aus, um sich in der Umgebung zurechtzufinden – das zeigt ein aktueller Entscheid des Bundessozialgerichts (Az. B 3 KR 4/08 R).

Ein von Geburt an blinder Klavierstimmer hatte bei seinem gesetzlichen Krankenversicherer ein bestimmtes GPS-gestütztes Navigationsgerät für Sehbehinderte beantragt. Das Gerät könne ihm helfen, seine Zielorte rascher und problemloser zu erreichen, so seine Begründung. Der Krankenversicherer lehnte die Kostenübernahme trotzdem ab. Der Mann sei bereits mit Blindenführhund und Langstock versorgt. Für seinen Beruf als Klavierstimmer benötige er das GPS-System nicht, weil er von einer durch das Integrationsamt bezahlten Assistenz zu seinen Kunden gefahren werde. Zudem sei das Gerät gar nicht im Hilfsmittelverzeichnis der gesetzlichen Krankenversicherer aufgeführt.

Der Sehbehinderte klagte durch alle Instanzen auf Kostenübernahme durch die Krankenkasse, das Bundessozialgericht wies ihn letztendlich ab. Zwar sei das GPS-System nach Zweckbestimmung und Funktion kein Gebrauchsgegenstand des täglichen Lebens, sondern tatsächlich ein Hilfsmittel für Blinde. Im verhandelten Einzelfall sei das Gerät jedoch nicht zwingend erforderlich, denn das Grundbedürfnis des Klägers auf Mobilität im Nahbereich seiner Wohnung werde durch die vorhandenen Hilfsmittel – Blindenhund und -stock – ausreichend erfüllt. Auch für seine Arbeit brauche er das Gerät nicht, da ihm ein Fahrassistent zur Verfügung stehe.

www.forum-krankenkassen.de

ZurückDruckenLeserbriefEmpfehlen

Bookmarken bei:
Internet Explorer Mozilla Firefox google.com Mister Wong Yahoo facebook Linkarena MySpace Twitter del.icio.us


+++ Copyright (c) 2006 +++
MONEY TIMES, die Internet- Finanzzeitung ist urheberrechtlich geschützt.
Es ist unzulässig, Inhalte ohne Redaktionszustimmung gewerbsmäßig zu nutzen, zu verändern und zu veröffentlichen.