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„IGEL“ - wenn Ärzte zu Kaufleuten werden
12.05.2004
„IGEL“ – das ist die Kurzbezeichnung für individuelle Gesundheitsleistungen, die im Erstattungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen nicht enthalten sind. Die bezahlen nämlich nur, was nach ihrer Ansicht medizinisch notwendig und wirtschaftlich tragbar ist. Nicht übernommen werden beispielsweise die Beseitigung von Altersflecken oder Tätowierungen, das Bleichen der Zähne, aber auch umweltmedizinische Beratungen, Vorsorgeuntersuchungen außer der Reihe und häufig auch neuere Behandlungsmethoden, die in der Gesundheitsbranche noch nicht fest etabliert sind. Viele Ärzte nutzen diese zusätzliche Einnahmequelle und werden vom Heiler zum Kaufmann, wenn der Patient im Behandlungsstuhl sitzt. Der soll dann plötzlich entscheiden, ob er mit dem Arzt einen privatrechtlichen Vertrag eingeht – nichts anderes nämlich ist die Vereinbarung von Igel-Leistungen. Doch auch in der Arztpraxis sollte man kühlen Kopf bewahren: Verlangen Sie für jede vorgeschlagene Igel-Leistung ein schriftliches Angebot bzw. einen Kostenvoranschlag und lassen Sie sich die Zusatzleistung genau erklären. Klären Sie dann zunächst mit Ihrer Krankenkasse, ob die vom Arzt vorgeschlagene oder eine vergleichbar wirksame Maßnahme nicht doch erstattet werden kann – die meisten Kassen haben bereits eine Hotline für Fragen zu Igel-Leistungen. Und: lassen Sie sich keinesfalls unter Zeitdruck setzen. Manche Ärzte nutzen die Behandlungssituation und argumentieren, man könne doch „alles in einem Abwasch“ erledigen, ein neuer Termin sei nur schwer zu bekommen. Besonders wichtig: Lassen Sie sich eine detaillierte Rechnung geben. Denn die ist notwendig, um im Fall von Falschbehandlungen oder Kunstfehlern einen genauen Nachweis über die vereinbarte Leistung in der Hand zu haben.

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