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Geldanlage im EU-Osten: Chance und Risiko
12.05.2004
Ungarn, Polen und andere EU-Beitrittsländer bieten zur Zeit gute Zinsen und steigende Aktienkurse. Diese Länder dürften sich - nicht zuletzt dank finanzieller Hilfe aus Brüssel – auch in den nächsten Jahren rasant entwickeln. Die osteuropäischen Staaten haben viel aufzuholen. Deswegen werden ihre Unternehmen stark wachsen, insbesondere Banken, Energie-Versorger und Telekommunikations-Anbieter. Fachleute gehen davon aus, dass westliche Konzerne im großen Stil in Ost-Europa investieren: Löhne und Steuern sind niedrig, die neuen Märkte sollen entwickelt werden. Deswegen wird für Ost-Europa ein Wirtschaftswachstum erwartet, das zwei bis drei Prozentpunkte über dem der alten EU liegt. Es geht aber auch darum, dass die Beitrittsstaaten ihre hohe Arbeitslosigkeit abbauen und die Staatshaushalte sanieren. Das wiederum birgt Risiken für Anleger. Osteuropäische Papiere sollte man deshalb nur als Beimischung ins Depot nehmen und nur Geld investieren, wenn man finanziell einen langen Atem hat und mögliche Rückschläge gelassen aussitzen kann. Experten rechnen damit mit, dass die Aktien-Indizes der Beitrittsländer mittelfristig um acht Prozent und mehr im Jahr zulegen. Wer am möglichen Wachstum mitverdienen will, sollte Aktienfonds ins Auge fassen, die in osteuropäische Unternehmen investieren. Selbst Aktien zu kaufen, ist für den Privatanleger meist zu teuer, umständlich und riskant. Wer mehr Sicherheit will, kann sein Portfolio mit festverzinslichen Wertpapieren aus den Beitrittsländern ergänzen. Will man das Wechselkursrisiko vermeiden, kann man auf Staatsanleihen zugreifen, die in Euro notiert werden. Euro-Staatsanleihen mit besonders hohen Zinsen finden sich zur Zeit in Kroatien, Rumänien und Bulgarien – also in den Ländern, die 2007 oder 2008 der EU beitreten wollen.

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