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Gesetzliche Witwenrente: Kürzungen geplant
12.05.2004
5,5 Millionen Deutsche beziehen Hinterbliebenenrente. Die ist zwar schon gering genug, doch weitere Kürzungen sind geplant. Witwenrente bekommt der hinterbliebene Ehegatte, wenn eine rechtsgültige Ehe bestand – eine eheähnliche Lebensgemeinschaft reicht nicht aus. Weitere Bedingung: Der Verstorbene muss fünf Jahre lang in die Rentenkasse eingezahlt haben. Eine Ausnahme von dieser Regel wird nur gemacht, wenn der Tod durch einen Berufsunfall eingetreten ist. Die „kleine“ Witwenrente beträgt 25 Prozent, die „große“ Witwenrente 60 Prozent der Rente, die der Verstorbene bezogen hätte. Die große Witwenrente bekommt, wer das 45. Lebensjahr vollendet hat. Vor dem 45. Lebensjahr wird sie nur gezahlt, wenn die oder der Hinterbliebene erwerbsgemindert ist oder Kinder unter 18 Jahren zu versorgen hat. Hinterbliebene unter 45 Jahren ohne Kinder bekommen nur die kleine Witwenrente. Für Ehepaare, die nach dem 1. Januar 2002 geheiratet haben oder Paare, die am 1. Januar 2002 beide unter 40 Jahre alt waren, gibt es nur noch 55 Prozent maximale Hinterbliebenenrente, die kleine Witwenrente wird nur noch für längstens 24 Monate gezahlt. Auch wenn der Hinterbliebene arbeitet, steht ihm Witwenrente zu: 689,83 Euro brutto kann er dazuverdienen. Was darüber liegt, wird mit 40 Prozent angerechnet und von der Witwenrente abgezogen. Das gilt auch für zusätzliches Einkommen, etwa aus Vermietung und Verpachtung, für Geld aus Kapitallebensversicherungen oder für Aktien- und Zinsgewinne. Auf die große Witwenrente besteht ein lebenslanger Anspruch, auch wenn der Hinterbliebene selbst in Rente geht. Allerdings wird seine eigene Rente bis auf bestimmte Freibeträge angerechnet. Wer wieder heiratet, verliert den Anspruch auf Witwenrente. Wird die neue Ehe allerdings geschieden, lebt der alte Rentenanspruch wieder auf. Unser Tipp: die Bundesregierung plant weitere Kürzungen bei der Hinterbliebenenrente – Betroffene müssen deshalb schon heute privat vorsorgen.

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