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InterRisk-Gesellschaften
28.04.2010
Die InterRisk Versicherungs-AG Vienna Insurance Group steigerte die Beitragseinnahmen im abgelaufenen Jahr um 2,9 % auf 71,4 Millionen Euro, während die Beiträge der deutschen Schaden- und Unfallversicherer stagnierten. Wesentlicher Erfolgsfaktor waren erneut die marktführenden Bedingungskonzepte in der Unfall-,
Haftpflicht-, Hausrat-, Wohngebäude- und Geschäftsversicherung

Die Schaden- und Kostenquote (Combined Ratio) nahm um 3,3 %-Punkte auf 85,5 % zu. Dabei konnte der großschadenbedingte Anstieg durch eine weitere Senkung des Verwaltungskostensatzes abgemildert werden. Der Schwankungsrückstellung wurden
1,7 Millionen Euro zugeführt, während im Vorjahr 0,1 Millionen Euro zu entnehmen waren.

Dagegen erhöhten sich die Kapitalerträge deutlich von 2,5 Millionen Euro auf 5,3 Millionen Euro. Trotz Stärkung der Schwankungsrückstellung wurde mit einem Vorsteuerergebnis von 12,4 Millionen Euro der Rekordwert des Vorjahres lediglich um
0,7 Millionen Euro unterschritten.

Auch ohne Kapitalisierungsgeschäfte in Leben stark gewachsen
Obwohl die InterRisk Lebensversicherungs-AG Vienna Insurance Group anders als viele Wettbewerber gänzlich auf Kapitalisierungsgeschäfte verzichtete, konnten die
Beitragseinnahmen um 5,1 % auf 59,6 Millionen Euro gesteigert werden. Die Einnahmen aus laufenden Beiträgen erhöhten sich deutlich um 4,0 %, während im Gesamtmarkt ein Rückgang um 3,5 % zu verzeichnen war. Wegen des niedrigeren Zinsniveaus für Neuveranlagungen ging die laufende Durchschnittsverzinsung von 5,1 % auf 4,7 % zurück. Dagegen stieg die Nettoverzinsung nach den im Vorjahr durch die Finanzkrise bedingten Belastungen
wieder deutlich von 3,1 % auf 5,1 % an.

Aufgrund der gestiegenen Kapitalerträge und der wiederum günstigen Risikoergebnisse konnte ein Rohüberschuss von 28,1 Millionen Euro erzielt werden und damit das mit Abstand beste Ergebnis in der Geschichte der Gesellschaft. Der als Puffer zum Ausgleich von Ertragsschwankungen dienende ungebundene Teil der Rückstellung für Beitragsrückerstattung (freie RfB) nahm weiter um 2,1 Millionen Euro auf 19,5 Millionen Euro zu. Das Vorsteuerergebnis erhöhte sich um 14,7 % auf 2,3 Millionen Euro.

Die für beide Gesellschaften zusammengefasste Eigenkapitalrendite (ROE) erreichte 47,6 % vor Steuern und lag damit das 5. Jahr in Folge bei über 40 %. Nach Abzug der
Steuerbelastung verblieb ein Jahresüberschuss von insgesamt 9,7 Millionen Euro.

Ausblick
Auch für das Jahr 2010 geht die InterRisk von einem deutlich über dem Marktwachstum liegenden Beitragsanstieg aus. Dazu soll ein weiterer Ausbau des Angebots von marktführenden Bedingungskonzepten beitragen. Die seit Ende 2009
angebotene Berufsunfähigkeitsversicherung für junge Leute "EcoPlan" sowie die kürzlich eingeführte Erwerbsunfähigkeitsversicherung sollten ebenfalls einen spürbaren
Neugeschäftsanteil einbringen. Ebenso ist ein weiterer Anstieg der
Nachfrage nach den in allen Sparten angebotenen provisionsfreien Tarifen für die Honorarberatung zu erwarten.


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