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DKV im Geschäftsjahr 2009 mit guter Entwicklung
28.04.2010
Die DKV Deutsche Krankenversicherung AG hat das Geschäftsjahr 2009 mit guten Ergebnissen abgeschlossen. Die Beitragseinnahmen stiegen um 0,7 Prozent auf 3,8 (3,7)
Mrd. €. Davon entfielen 3,0 Mrd. € auf die Vollversicherung (plus 0,6 Prozent) und 666 Mio. € auf die Ergänzungsversi-cherung (plus 1,3 Prozent). Das Gesamtergebnis erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr deutlich auf 88,4 (11,6) Mio. €.

„Ich freue mich, dass wir trotz der nach wie vor herausfordernden wirtschaftlichen und politischen Bedingungen eine gute Entwicklung vorweisen können“, sagt DKV-Vorstandsvorsitzender Günter Dibbern.

So wuchs das vertriebliche Neugeschäft in der Krankenversicherung insgesamt um 18,8 Prozent, was im Besonderen auf eine neue Kooperation im Bereich der Beihilfeablöseversicherung zurück zu führen ist. Dabei schließt ein Beihilfeträger einen Vertrag, um die Kosten medizinischer Leistungen nicht direkt, sondern über die DKV als Risikoträger abzurechnen. „Wir geben dem Dienstherrn Kostensicherheit und die Beihilfeberechtigten profitieren von unserem Service“, erklärt Dibbern. Durch den Großvertrag, der Ende 2009 geschlossen wurde, konnte die DKV zum Jahresanfang 2010 etwa 47.000 Beihilfeberechtigte zusätzlich gewinnen. In der Vollversicherung blieb das Neugeschäft 2009 stabil, im Bereich der Ergänzungsversicherung sank es um 12,2 Prozent, nicht zuletzt auch aufgrund der Konkurrenz durch die Wahltarife der gesetzlichen Krankenkassen.

Auf der Kostenseite erzielte die DKV weitere Verbesserungen. Die Verwaltungskostenquote konnte noch einmal leicht auf 2,6 (2,7) Prozent verbessert werden. Die Abschlusskostenquote sank auf 7,4 (8,2) Prozent. Die Aufwendungen für Versicherungsfälle stiegen dagegen um 3,5 Prozent. Insgesamt wendete die DKV im vergangenen Jahr 2,8 Mrd. € für die Gesundheit ihrer Versicherten auf. Für ihre Leistungen im Alter sorgen die DKV-Versicherten mit Alterungsrückstellungen in Höhe von 21,9 (20,6) Mrd. € vor, die aktuell jedes Jahr mit mindestens 3,5 Prozent verzinst werden.

Im Jahr 2009 lag die Nettoverzinsung bei 4,6 Prozent. Nach dem extremen Einbruch der Kapitalmärkte im Jahr 2008 konnte die DKV mit einem Kapitalanlageergebnis von knapp 1,1 Mrd. € im Geschäftsjahr 2009 wieder an das gute Niveau des Jahres 2007 anknüpfen.

Neue Produkte speziell für Kassenpatienten
Für das laufende Jahr erwartet die DKV ein organisches Beitragswachstum um etwa fünf Prozent. Dazu sollen auch neue Produkte in der Ergänzungsversicherung beitragen. Die DKV KombiMed-Tarife sind speziell an die Bedürfnisse von gesetzlich Versicherten angepasst und können je nach Bedarf individuell kombiniert werden. Die ersten vier KombiMed-Produkte kommen in diesen Tagen auf den Markt. Sie decken wahlweise Leistungen für Zahnersatz, Zahnbehandlung, Brillen und Auslandsreise-schutz ab. Weitere Produkte sind zurzeit in Vorbereitung. „Wie bereits bei unseren neuen Vollversicherungstarifen BestMed bieten all diese Produkte eine sehr gute Absicherung. Die Erstattungsleistung erhöht sich sogar noch, wenn die Versicherten unsere Ärztenetze nutzen“, erklärt Günter Dibbern. Wer zum Beispiel einen goDentis-Zahnarzt wählt, erhält nicht nur eine qualitätsgeprüfte Behandlung und Zahnersatz „Made in Germany“, sondern auch eine um fünf Prozentpunkte höhere Erstattung – also z.B. statt 85 Prozent dann 90 Prozent Erstattung für Zahnersatz.

Kapitaldeckung für alle in der Pflege
Die Zukunftsaussichten der privaten Krankenversicherer hängen weiterhin stark von der politischen Entwicklung ab. Die DKV geht davon aus, dass die Bundesregierung in den kommenden Monaten konkrete Schritte unternimmt, um die im Koalitionsvertrag genannten Vorhaben umzusetzen. Kurzfristig gilt das für die Ab-schaffung der 3-Jahres-Wechselsperre für Angestellte beim Übertritt in die PKV. „Mittelfristig hoffen wir darauf, dass die Kapitaldeckung im deutschen Gesundheitswesen endlich gestärkt wird“, erklärt Günter Dibbern. Ein verpflichtender Anteil kapitalgedeckter Vorsorge bei der Pflegeversicherung wäre dabei ein wichtiger Anfang. „Wir sind bereit, unseren Teil dazu beizutragen, dass die Pflegeversicherung zukunftsfest wird.“ Die DKV schlägt vor, ergänzend zur sozialen Pflegeversicherung einen konkreten Teil des Pflegerisikos in einer privaten Pflegeversicherung kapitalgedeckt abzusichern. Für die Menschen, die sich die verpflichtende Ergänzung nicht leisten können, müsse es entsprechende Steuerbegünstigungen oder Zuschüsse geben. „Ich bin mir sicher, dass es eine Lösung gibt, die weder den Staat noch den Einzelnen überfordert“, sagt Dibbern. Gerade jüngere Generationen könnten dann mehr darauf vertrauen, dass auch sie Pflegeleistungen erhalten, falls sie später pflegebedürftig werden.

Fusion steht bevor
Im Zuge der neuen Markenstrategie der ERGO Versicherungsgruppe, zu der auch die DKV gehört, wird nun die Victoria Krankenversicherung AG auf die DKV verschmolzen. Die beiden Gesellschaften versicherten Ende 2009 gemeinsam 4,4 Mio. Menschen, davon rund 926.000 in der Vollversicherung und 3,5 Mio. in der Ergänzungsversicherung. Hinzu kommen über 3,1 Mio. Menschen, die ihre Auslandsreisekrankenversicherung bei DKV oder Victoria abgeschlossen haben. Die Victoria Krankenversicherung hat 2009 ebenfalls ein gutes Gesamtergebnis von 13 (9) Mio. € erwirtschaftet und konnte die Beitragseinnahmen um 5,9 Prozent auf 739 (698) Mio. € steigern. In der Vollversicherung wuchs die Victoria Krankenversicherung um 4,6 Prozent auf nun 494 Mio. €, in der Ergänzungsversicherung um 9,4 Prozent auf 230 Mio. €.

Die Geschäftsberichte der DKV und der Victoria Kranken senden wir Ihnen gerne zu. Den Geschäftsbericht der DKV finden Sie außerdem im Internet unter www.downloads.dkv.com.




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