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+++ Vermögen übertragen, Erbschaftssteuer sparen +++
26.05.2010
Verschenkt man Teile eines größeren Geldvermögens schon zu Lebzeiten an Ehepartner oder Kinder, hilft man ihnen, später Erbschaftsteuer zu sparen. Zwar ist die Schenkungssteuer genauso hoch wie die Erbschaftsteuer, allerdings können die Beschenkten ihre Freibeträge alle zehn Jahre erneut voll ausschöpfen. Seit der jüngsten Erbschaftssteuerreform kann man den Ehe- oder eingetragenen Lebenspartner steuerfrei mit 500.000 Euro beschenken. Die eigenen Kinder dürfen je 400.000 Euro erhalten, ohne Schenkungssteuer zahlen zu müssen.

Schwierig ist es allerdings, solche Schenkungen im Fall veränderter Lebensumstände zurückzubekommen – selbst wenn der Beschenkte das Geld noch hat. Nur bei "grobem Undank", so das Bürgerliche Gesetzbuch, kann man Geschenke zurückverlangen – etwa, wenn der Beschenkte dem Schenker nach dem Leben trachtet. Auch ein Ehebruch durch den zuvor begünstigten Lebenspartner kann ein Grund sein, die Schenkung zurückzufordern. Für den Widerruf einer Schenkung hat man nicht grenzenlos Zeit, sondern nur ein Jahr ab Kenntnis des Widerrufsgrunds. Ebenfalls zurückverlangen kann man die Schenkung, wenn man selbst nicht mehr für den eigenen Lebensunterhalt oder für abhängige Personen aufkommen kann. Der Rückforderungsanspruch wegen eigener Bedürftigkeit funktioniert allerdings nicht mehr, wenn die Schenkung schon zehn Jahre oder länger zurückliegt oder wenn der Beschenkte das Geld bereits selbst ausgegeben hat und es deshalb nicht mehr zurückzahlen kann.

Wer vermeiden will, über die eigene Großzügigkeit zu stolpern, kann eine Schenkung auch an Bedingungen knüpfen: Überschreibt man etwa sein Haus an die Nachkommen, kann sich im Gegenzug lebenslanges Wohnrecht einräumen lassen. Solche bedingten Schenkungen zur Sicherheit besser durch einen Notar beurkunden lassen, der leistet im Zweifel auch rechtskundige Beratung. Unverheiratete Lebenspartner sollten überlegen, ob sie auf ihre alten Tage nicht doch noch heiraten: Der Erbschaftsteuerfreibetrag des länger Lebenden steigt dann von 20.000 auf 500.000 Euro.



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