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+++ Nach dem Dauerregen in Bayern: +++
25.08.2010
Vollgelaufene Keller, überschwemmte Straßen, überspülte Uferwege – nach dem Dauerregen der vergangenen Tage herrschte in vielen Gebieten Bayerns Hochwasser-Chaos. Betroffen waren vor allem der Südwesten Bayerns (Fünf-Seen-Land und Allgäu), Mittelfranken und Gebiete an der Donau. Nach und nach entspannt sich die Lage, während in anderen Teilen Deutschlands wie Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg die Situation angespannt bleibt.

„Hochwasser- und Überschwemmungskatastrophen sowie heftige Stürme als Folge des Klimawandels stellen für Gebäude eine steigende Gefahr dar“, sagt Dr. Franz Kühnel, Mitglied des Vorstands der Versicherungskammer Bayern. Nach wie vor ist Hausbesitzern oft nicht bewusst, dass ihr Gebäude nicht gegen alle Naturgefahren versichert ist. Viele haben zwar für die Gefahren Feuer, Hagel, Sturm und Leitungswasser eine Police abgeschlossen. Nur etwa jedes 20. Haus in Bayern ist aber gegen Naturgefahren wie Überschwemmungen (auch Starkregen), Hochwasser, Schneedruck und Lawinen versichert. Die Notwendigkeit, diese Existenzrisiken abzusichern, wird von der Bevölkerung nach wie vor stark unterschätzt.

Starkregen für 50 Prozent der Überschwemmungsschäden verantwortlich
Die Gefahr, durch Hochwasser oder Sturm zu Schaden zu kommen, ist doppelt so hoch wie durch Feuer – auch abseits von Flüssen und Seen. Und: Starkregen ist inzwischen für 50 Prozent aller Überschwemmungsschäden verantwortlich. Warum sich so wenig Hausbesitzer gegen die Naturgefahren nicht versichern, liegt nicht daran, dass diese Häuser nicht versicherbar wären. Nur rund 2 Prozent aller Wohngebäude sind bundesweit nicht versicherbar, bei der Versicherungskammer Bayern sind es sogar weniger als 1 Prozent. Das bedeutet, dass sich über 99 Prozent der Gebäudebesitzer in Bayern vor einem existenzbedrohenden Risiko versichern können.

Ein solcher Versicherungsschutz kostet im Durchschnitt nur 70 Euro im Jahr, das sind 6 Euro im Monat. Ein Rundum-Schutz – also für die Risiken Leitungswasser, Feuer, Sturm, Hagel und weitere Naturgefahren – liegt bei rund 300 Euro im Jahr.
Auf staatliche Hilfe können die Betroffenen in der Regel nicht bauen. Der Staat springt nur ein, wenn ein Gebäude nicht versicherbar gewesen wäre. Deshalb appelliert die Bayerische Staatsregierung bereits seit Anfang 2009 mit der Kampagne „Voraus denken - elementar versichern” an die Bürger, ihr Wohneigentum und ihren Hausrat umfassend gegen Schäden aus Naturgefahren abzusichern. Haus- und Wohnungsbesitzer sowie Mieter sind gefordert, Eigenvorsorge zu betreiben. Dazu gehört vor allem auch der richtige Versicherungsschutz.





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